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Luxemburg ohne Martins nach Moldawien
Sport 16.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg ohne Martins nach Moldawien

Christopher Martins (8) ist vorzeitig nach Troyes zurückgekehrt.

Luxemburg ohne Martins nach Moldawien

Christopher Martins (8) ist vorzeitig nach Troyes zurückgekehrt.
Foto: Yann Hellers
Sport 16.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Luxemburg ohne Martins nach Moldawien

Laurent SCHÜSSLER
Laurent SCHÜSSLER
Nur 72 Stunden nach der Niederlage gegen Weißrussland steht für die FLF-Auswahl am Sonntag mit dem Gastspiel in Moldawien die nächste Herausforderung an. Ein Leistungsträger wird fehlen.

Vincent Thill war bereits vor dem Spiel gegen Weißrussland nach Pau zurückgekehrt, Christopher Martins steht Nationaltrainer Luc Holtz für die Begegnung am Sonntag in Moldawien (Anstoß um 18 Uhr in Chisinau) ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Martins habe sich im Vorfeld mit dem französischen Zweitligisten verständigt, nur das erste, vermeintlich entscheidende, Spiel zu bestreiten. Er tritt die Reise in die moldawische Hauptstadt nicht an.

"Wieso sollte ich einen Spieler zurückhalten, der nicht spielen will?" fragte Nationaltrainer Luc Holtz am Freitagabend. Ihm verbleiben 22 Akteure, um das abschließende Gruppenspiel der Nations League vorzubereiten. Gegen Moldawien geht es um die Ehre - und um den zweiten Gruppenplatz. Nach dem 1:0-Erfolg gegen San Marino wittern die Moldawen nämlich Morgenluft und wollen die FLF-Auswahl, die einen Punkt mehr auf dem Konto hat, von diesem Platz verdrängen.

Luc Holtz weiß, dass die Begegnung am Sonntag kein Selbstläufer wird.
Luc Holtz weiß, dass die Begegnung am Sonntag kein Selbstläufer wird.
Foto: Ben Majerus

Dass Tabellenführer Weißrussland seine hervorragende Ausgangssituation noch gegen San Marino verspielt, daran glaubt Holtz nicht. "Ein Spiel muss zwar immer erst gespielt werden, aber ich denke, wir haben nur eine Chance von einem Prozent." Damit Luxemburg zurück an den Platz an der Sonne findet, müsste Weißrussland, am Donnerstag noch 2:0-Sieger in Luxemburg, nämlich verlieren. In den bisherigen fünf Begegnungen mussten Hleb und Co. allerdings noch kein Gegentor hinnehmen, während San Marino punkt- und torlos ist.

Selbst wenn Luxemburg in Moldawien ein Unentschieden reicht, um zumindest Gruppenzweiter zu bleiben, so macht die körperliche und moralische Verfassung der Spieler Holtz Sorgen: "Nach der Enttäuschung vom Donnerstagabend sind wir moralisch nicht in Bestform. Ich werde das Training vor Ort abwarten um zu entscheiden, wie ich die Mannschaft aufstellen werde. Wir wollen auf jeden Fall die Nations League mit dem bestmöglichen Resultat abschließen." Wechsel nur um der Wechsel Willen werde es keine geben.

Die FLF-Auswahl verlässt Luxemburg am Samstag um 10 Uhr an Bord eines Charterfliegers und wird drei Stunden später in Moldawien erwartet.


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Foto: Ben Majerus
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