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Luc Holtz: “Wir sind nicht angereist, um zu verlieren”
Nationaltrainer Luc Holtz und Assistent Mike Ney (r.) sind optimistisch.

Luc Holtz: “Wir sind nicht angereist, um zu verlieren”

Foto: Fabrizio Munisso
Nationaltrainer Luc Holtz und Assistent Mike Ney (r.) sind optimistisch.
Sport 11.09.2012

Luc Holtz: “Wir sind nicht angereist, um zu verlieren”

Weg vom Glamour. Hin zum Alltagsgeschäft. Innerhalb von fünf Tagen lernt die Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft zwei Extreme kennen: Zunächst gegen eine Weltklassemannschaft gespielt. Dann gegen eines der schwächsten Teams in Europa.

Von Laurent Schüssler aus Belfast.

Am Dienstagabend steht für die FLF-Auswahl die zweite Begegnung im Rahmen der Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft in zwei Jahren in Brasilien an. In Belfast ist Nordirland der Gegner. Eine Elf, die ihre rezente Niederlagenserie mit einem Erfolg gegen die Spieler von Luc Holtz beenden will.

Luxemburg mit bis zu drei Stürmern?

Doch Holtz gibt sich durchaus kämpferisch wenn er sagt, dass seine Mannschaft sich in Belfast nicht nur hintenrein stellen will und auf ein gutes Resultat hofft. "Ich schließe nicht aus, dass wir in der zweiten Halbzeit zeitweise mit bis zu drei Stürmern agieren werden." Er kennt die Stärken der Nordiren ("sie spielen mit Herz"), aber auch ihre Schwächen: "Sie haben den einen oder anderen guten Spieler. Aber wenn wir sie unter Druck setzen, machen sie Fehler."

Jene der beiden Mannschaften, die ihrem Gegner ihr Spiel aufdrängen kann, wird voraussichtlich den "Windsor Park" als Sieger verlassen. "Wir haben uns im Spiel nach vorne bereits verbessert. Das konnte man auch gegen Portugal bemerken. Wenn wir im Ballbesitz sind, sind wir weniger hektisch als noch vor kurzer Zeit. Ich bin der Meinung, dass hier etwas im Begriff ist zu wachsen. Und auch die Spieler spüren, dass wir uns in einer guten Phase befinden."

45 Luxemburger Anhänger sind nach Belfast gereist

Zur Mannschaftsaufstellung nahm Holtz keine Stellung. Im Prinzip stehen ihm alle 18 Spieler zur Verfügung, auch Joachim, der als Vorsichtsmaßnahme das Training am Montagabend nicht komplett bestritt. Großartige Veränderungen dürfte es kaum geben, auch wenn beim Abschlusstraining Mutsch im linken und Da Mota im rechten Mittelfeld zum Einsatz kamen – also seitenverkehrt wie gegen Portugal.

Die Begegnung wird am Dienstag um 20.45 Uhr Luxemburger Zeit (19.45 Uhr in Belfast) angepfiffen. 45 Luxemburger Anhänger sind speziell für dieses Länderspiel angereist, das bei wesentlich schlechteren äußeren Bedingungen ausgetragen wird, als noch am Freitag in Luxemburg. Am Dienstagabend soll es in Belfast immer wieder zu Schauern kommen bei Temperaturen von maximal 14 Grad.

  • wort.lu hält sie mit einem Liveticker vom Länderspiel auf dem Laufenden.

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