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Leverkusen blamiert sich
Sport 25.10.2016 Aus unserem online-Archiv
DFB-Pokal

Leverkusen blamiert sich

Leverkusen mit Stefan Kießling blamierte sich beim Drittligisten Sportfreunde Lotte.
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Leverkusen blamiert sich

Leverkusen mit Stefan Kießling blamierte sich beim Drittligisten Sportfreunde Lotte.
Foto: AFP/LW-Archiv
Sport 25.10.2016 Aus unserem online-Archiv
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Leverkusen blamiert sich

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Zwei Bundesligisten sind raus: Leverkusen und Freiburg haben im DFB-Pokal den Einzug ins Achtelfinale verpasst.

(dpa/sid) - Mit Ansage rausrotiert: Die Reservisten-Zockerei von Trainer Christian Streich hat den SC Freiburg das Achtelfinale im DFB-Pokal und rund 500 000 Euro Prämie gekostet. Der zweite Anzug des Fußball-Bundesligisten, der zu Hause in den vergangenen Monaten zehn Punktspiele in Folge gewonnen hat, unterlag in der zweiten Runde verdient mit 6:7 nach Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten Sandhausen. Nach der Verlängerung hatte es 3:3 gestanden.

Eine Blamage gab es für Leverkusen: Der Bundesligist hat sich in Abwesenheit seines gesperrten Trainers Roger Schmidt lächerlich gemacht. Der Champions-League-Teilnehmer schied trotz Überzahl und zweimaliger Führung beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte in der zweiten Runde mit 5:6 nach Elfmeterschießen aus. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Schmidt verfolgte das Spiel auf einem Tablet im Mannschaftsbus vor dem Stadion.

Mit großer Moral und den besseren Nerven im Elfmeterschießen hat 1860 München im Derby bei den Würzburger Kickers gekämpft. Nach 120 torlosen Minuten setzten sich die „Löwen“ mit 4:3 in dem Duell der beiden Zweitligisten vom Punkt durch. Nach vier Niederlagen nacheinander - darunter ein 0:2 in Würzburg - konnten die Münchner „Löwen“ und ihr Trainer Kosta Runjaic wieder einmal jubeln.

Mit Interimstrainer Carsten Rump hat Arminia Bielefeld das Achtelfinale erreicht. Das Team gewann bei Zweitliga-Konkurrent Dynamo Dresden mit 1:0. Vor 26 819 Zuschauern erzielte Hemlein nach einem Konter in der 66.' das entscheidende Tor.

Ansonsten blieben die Überraschungen aus. Mönchengladbach setzte sich mit 2:0 gegen Stuttgart durch, während sich der Hamburger SV in Halle mit 4:0 den Frust von der Seele spielte. Hertha BSC war St. Pauli mit 2:0 überlegen.


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