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Leichtathletik-Arena statt Schwimmstadion: Olympia-Bus auf Irrfahrt
Sport 13.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Leichtathletik-Arena statt Schwimmstadion: Olympia-Bus auf Irrfahrt

Fran Halsall gewann trotz der Aufregungen im Vorfeld ihr Halbfinale.

Leichtathletik-Arena statt Schwimmstadion: Olympia-Bus auf Irrfahrt

Fran Halsall gewann trotz der Aufregungen im Vorfeld ihr Halbfinale.
Foto: Reuters
Sport 13.08.2016 Aus unserem online-Archiv

Leichtathletik-Arena statt Schwimmstadion: Olympia-Bus auf Irrfahrt

Kevin ZENDER
Kevin ZENDER
Das Transportsystem bei Olympischen Spielen ist Gegenstand zahlreicher Anekdoten. Eine weitere hatte die Freistilsprinterin Fran Halsall in Rio de Janeiro zu berichten.

(sid) - Durch die Irrfahrt eines Olympia-Busses sind einige Schwimmerinnen in der Vorbereitung auf ihr anstehendes Rennen im Becken von Rio de Janeiro erheblich gestört worden.

Statt zum Schwimmstadion fuhr der Bus mit einigen Starterinnen des zwei Stunden später geplanten 50-m-Freistil-Halbfinales an Bord vom Olympischen Dorf zunächst einige Zeit in die entgegengesetzte Richtung zur Leichtathletik-Arena.

"Die Emotionen und das Adrenalin waren unglaublich hoch", berichtete die britische Schwimmerin Fran Halsall über die aufgeregte Atmosphäre unter den insgesamt drei betroffenen Athletinnen im Bus.

Kommunikationsfehler

Nachdem der Fahrer den Fehler mit großer Verzögerung bemerkt hatte, kehrte der Bus um und erreichte sein ursprüngiches Ziel nur mit erheblicher Verspätung. Der Halbfinal-Lauf mit den Nachzüglerinnen aus dem Bus konnte daher erst am Freitagabend nach den letzten Siegerehrungen des Tages gestartet werden.

Als Grund für die Irrfahrt nannte ein Sprecher aus den Organisationsteams der olympischen Schwimm-Wettbewerbe einen Kommunikationsfehler. Halsall gewann trotz der Aufregungen im Vorfeld ihr Halbfinale und qualifizierte sich als Viertbeste für den Endlauf.