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L'Alpe d'Huez als finale Herausforderung
Sport 25.07.2015 Aus unserem online-Archiv
Vorschau auf die 20. Etappe

L'Alpe d'Huez als finale Herausforderung

Fränk Schleck ließ vor neun Jahren im Anstieg nach L'Alpe d'Huez Damiano Cunego stehen.
Vorschau auf die 20. Etappe

L'Alpe d'Huez als finale Herausforderung

Fränk Schleck ließ vor neun Jahren im Anstieg nach L'Alpe d'Huez Damiano Cunego stehen.
Foto: AP
Sport 25.07.2015 Aus unserem online-Archiv
Vorschau auf die 20. Etappe

L'Alpe d'Huez als finale Herausforderung

Der vorletzte Tag soll über den Gesamtsieg der 102. Tour de France entscheiden – das zumindest war die Hoffnung der Tour-Organisatoren. Christopher Froome (GB/Sky) hat allerdings frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt und die Konkurrenz distanziert. Gerät er noch einmal in Gefahr?

(jg) - Der vorletzte Tag soll über den Gesamtsieg der 102. Tour de France entscheiden – das zumindest war die Hoffnung der Tour-Organisatoren. Christopher Froome (GB/Sky) hat allerdings frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt und die Konkurrenz um fast drei Minuten distanziert.

Der gebürtige Kenianer wird unter normalen Umständen nicht mehr von der Spitze zu verdrängen sein, auch wenn Nairo Quintana (COL/Movistar) noch einmal alles versuchen wird. Das soll aber nicht heißen, dass es auf den letzten 13,8 km durch die weltberühmten 21 Kehren (durchschnittlich 8,1 Prozent) hinauf nach L'Alpe d'Huez (HC) kein Spektakel geben wird, dem Hunderttausende Fans vor Ort beiwohnen.

Croix de Fer statt Galibier

Bevor sich die Favoriten auf dem legendären Anstieg bekämpfen, haben sie schon den Col de la Croix de Fer (HC/29 km à 5,2 Prozent) überwunden, diesmal aber von der anderen Seite als am Tag zuvor. Ursprünglich hätte es über den Col du Galibier gehen sollen, doch die Strecke musste kurzfristig geändert werden, weil ein Tunnel auf dem Weg nach L'Alpe d'Huez nach einem Erdrutsch einzustürzen droht.

Dennoch bleibt die Etappe nur 110,5 km lang – eigentlich eine Juniorendistanz. Das macht auch eine frühe Attacke am Col de la Croix de Fer möglich, denn Kräfte müssen keine mehr gespart werden. Gegen eine frühzeitige Attacke spricht jedoch der lange Weg bergab über rund 40 km zum Fuße des Schlussanstiegs. Dies ist die letzte schwierige Etappe vor dem Schaulaufen in Paris.

L'Alpe d'Huez empfängt die Tour de France heute zum 29. Mal und auch die Luxemburger Fans verbinden schöne Erinnerungen mit dem mythischen Berg: 2006 feierte Fränk Schleck dort als Solist einen herausragenden Triumph.

Verfolgen Sie die Etappe im Liveticker auf wort.lu ab 13 Uhr!


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