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Krönung für Curry: „Eine emotionale Achterbahnfahrt“
Sport 2 Min. 17.06.2022
In der NBA

Krönung für Curry: „Eine emotionale Achterbahnfahrt“

Andre Iguodala, Draymond Green, Klay Thompson und Stephen Curry (v.l.n.r.) haben allesamt vier Titel mit den Golden State Warriors geholt.
In der NBA

Krönung für Curry: „Eine emotionale Achterbahnfahrt“

Andre Iguodala, Draymond Green, Klay Thompson und Stephen Curry (v.l.n.r.) haben allesamt vier Titel mit den Golden State Warriors geholt.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 17.06.2022
In der NBA

Krönung für Curry: „Eine emotionale Achterbahnfahrt“

Die Golden State Warriors sind neuer NBA-Champion. Stephen Curry wurde bei seinem vierten Titelgewinn erstmals als Finals-MVP ausgezeichnet und gefeiert.

Schon bevor die Schlusssirene erklang, schossen Stephen Curry die Tränen in die Augen, überwältigt von den Gefühlen sank der Basketballstar zu Boden. „Es war eine emotionale Achterbahnfahrt, auf und neben dem Feld“, sagte der Dreierkönig der NBA nach seinem vierten Titelgewinn mit den Golden State Warriors. Dass Curry obendrauf auch noch erstmals die Trophäe für den Finals-MVP erhielt, war das passende Sahnehäubchen.

Ein 103:90 bei den Boston Celtics zum 4:2 in der Finalserie besiegelte für die Warriors den siebten Titel - es ist der vierte in acht Jahren. Während das Team aus San Francisco auf dem Podium feierte, herrschte bei den Celtics Frust pur. Der Traum von der NBA-Krone platzte in eigener Halle, bei der Übergabe der Larry O'Brien Trophy waren die Gastgeber nur Zuschauer.


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Im Bostoner TD Garden sorgte Golden State für den Schlusspunkt eines magischen Comebacks. Nach dem bislang letzten Finaleinzug vor drei Jahren, dem Abgang von Kevin Durant und dem Kreuzbandriss bei Schlüsselspieler Klay Thompson schlossen die Warriors die Saison 2019/20 mit einer 15:50-Bilanz als schlechtestes Team der Liga ab. Ein Jahr später kam das Aus schon im Play-in-Turnier, jetzt ist der Club wieder die Nummer eins.

Stephen Curry ist Phänomen, Publikumsliebling und Anführer zugleich.
Stephen Curry ist Phänomen, Publikumsliebling und Anführer zugleich.
Foto: AFP

„Am Anfang der Saison dachte niemand, dass wir hier stehen würden - außer allen auf dem Feld. Es ist surreal“, sagte Curry (34). Für Trainer Steve Kerr war dieser Titel der wohl „unwahrscheinlichste“ von den vieren unter seiner Regie: „Aber ich hänge mit Superstars rum - und wenn du mit Superstars rumhängst, passieren gute Dinge.“

Man sei „so weit weg“ gewesen, sagte Curry zum Absturz. Doch der Club habe die Lücken „mit den richtigen Leuten“ gefüllt. Etwa mit Andrew Wiggins, einst Nummer eins im Draft, Jordan Poole oder Gary Payton II. Dass Thompson, der nach der schweren Knieverletzung auch noch einen Achillessehnenriss erlitt, im Januar zurückkehrte, gab einen weiteren Push.

„Krönung einer bereits unglaublichen Karriere“  

„Ich fühle mich absolut unglaublich“, sagte Thompson, der wie Curry, Draymond Green und Andre Iguodala bei allen vier letzten Meisterschaften dabei war. Der Club hielt den Kern zusammen, fügte neue Puzzleteile hinzu und wurde belohnt. Doch der wichtigste Faktor war Curry, daran ließ Kerr keinen Zweifel aufkommen. „Ohne ihn passiert gar nichts“, sagte der 56-Jährige, der seinen neunten NBA-Titel (fünf als Profi) gewann.

Dass Curry endlich auch Finals-MVP wurde, sei die „Krönung einer bereits unglaublichen Karriere“, so Kerr. Zuvor war der Scharfschütze zweimal zum wertvollsten Spieler der Hauptrunde gewählt worden und hatte zweimal den Scoringtitel geholt. In den Finals hatte er zuvor Iguodala (2015) und Durant (2018, 2019) den Vortritt lassen müssen.

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