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Kräftemessen mit EM-Debütant
Sport 2 Min. 29.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Test-Länderspiel gegen Albanien

Kräftemessen mit EM-Debütant

Laurent Jans und die Luxemburger treffen am Dienstag auf Albanien.
Test-Länderspiel gegen Albanien

Kräftemessen mit EM-Debütant

Laurent Jans und die Luxemburger treffen am Dienstag auf Albanien.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 29.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Test-Länderspiel gegen Albanien

Kräftemessen mit EM-Debütant

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Nach der Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina möchte die Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft gegen Albanien eine gute Leistung zeigen.

(bob) - Trotz einer guten Leistung musste sich die Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft am vergangenen Freitag Bosnien-Herzegowina recht deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Im zweiten Test-Länderspiel treffen die Schützlinge von Trainer Luc Holtz am Dienstag (20.15 Uhr) auf Albanien. Gegen das weniger prominente, aber zuletzt erfolgreichere Team soll vor allem an den ersten Durchgang der Freitagsbegegnung angeknüpft werden. "Ich bin mir sicher, dass wir nicht mit 0:3 verloren hätten, wenn ich weniger Wechsel getätigt hätte", erklärte Holtz am Ostermontag.

Aus diesem Grund wird der 46-Jährige gegen Albanien eine ähnliche Mannschaft aufs Spielfeld schicken. Im Tor kommt es allerdings zu einer Veränderung: Statt Moris hütet Joubert wieder den Luxemburger Kasten. "Dies war bereits im Vorfeld so vereinbart und daran halten wir uns", so Holtz, der beiden Keepern vor den Länderspielern versicherte, jeweils ein Mal zum Einsatz zu kommen.

Warum Holtz auf ein zweites Länderspiel pochte, erklärte er ebenfalls: "Bei Nicht-Profis erkennt man einfach, dass sie die Belastung über 90' nicht gewohnt sind. Da wir jetzt eine Woche trainiert haben, bin ich zuversichtlich, dass es im zweiten Spiel besser läuft."

Vielversprechendes Talent

Dass auf Mutsch und Co. jedoch eine schwere Aufgabe wartet, steht bereits fest. Schließlich qualifizierte sich Albanien erstmals für die Europameisterschaft und kämpft in Frankreich mit dem Gastgeber, Rumänien und der Schweiz ums Weiterkommen. Trainer Giovanni de Biasi kann zwar nicht auf große Namen zurückgreifen, die mannschaftliche Geschlossenheit ist bei den Gästen allerdings der Schlüssel zum Erfolg. Zumindest Kapitän Cana vom FC Nantes ist jedoch in der Fußballszene kein Unbekannter. Der 32-Jährige war jahrelang Stammspieler bei Olympique Marseille.

Zuletzt steht allerdings ein anderer Spieler im Fokus: Hysaj vom SSC Neapel ist erst 22 Jahre alt und als rechter Verteidiger ein international gefragtes Talent. Wie Bosniens Trainer Mehmed Bazdarevic wird de Basi auch einigen weniger erfahrenen Profis die Möglichkeit bieten, sich zu beweisen.

Elsaid Hysaj (r.), hier im Duell mit Österreichs Christian Fuchs, steht derzeit beim SSC Neapel unter Vertrag.
Elsaid Hysaj (r.), hier im Duell mit Österreichs Christian Fuchs, steht derzeit beim SSC Neapel unter Vertrag.
Foto: AFP

Gegen die von Verletzungspech verschont geblieben Gastgeber - Martins und Chanot mussten am Montag zwar kurz pausieren, beide stehen jedoch im Aufgebot - möchte Albanien nach der 1:2-Niederlage am Samstag in Österreich, nun unbedingt einen Sieg einfahren. Sicherlich werden zahlreiche in Luxemburg lebende Fans des Gästeteams den Weg ins Stade Josy Barthel finden, um ihr Team bei diesem Unterfangen zu unterstützen.

Die Heimmanschaft wird am Dienstag weniger angefeuert: Die Fangruppierung "M-Block" verkündete, auf das Spiel zu verzichten, da einige FLF-Akteure nach der Partie am Freitag nicht zu ihr kamen, um sich für die Unterstützung zu bedanken.


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Foto: Ben Majerus
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