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Kein Luxemburger im Ziel
Sport 15 30.09.2018 Aus unserem online-Archiv

Kein Luxemburger im Ziel

Bob Jungels konnte nicht bis zum Schluss mithalten.

Kein Luxemburger im Ziel

Bob Jungels konnte nicht bis zum Schluss mithalten.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 15 30.09.2018 Aus unserem online-Archiv

Kein Luxemburger im Ziel

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Als das WM-Straßenrennen in die entscheidende Phase ging, war der Wettkampf von Bob Jungels und den anderen Luxemburgern bereits gelaufen. Sie beendeten das Rennen vorzeitig.

Die Radsport-WM in Innsbruck hat aus Luxemburger Sicht keinen positiven Abschluss genommen. Das Straßenrennen der Männer war prickelnd und spannend bis zum Schluss, allerdings spielten die sechs gestarteten FSCL-Fahrer in der entscheidenden Phase keine Rolle. Das sehr bergige Profil mit über 4700 Höhenmetern auf dem 259 km langen Parcours forderte vorher seinen Tribut: Bob Jungels, der Kapitän des Luxemburger Sextetts, stieg vor der letzten Runde auf der WM-Strecke aus dem Rennen. Zuvor hatten bereits Tom Wirtgen, Alex Kirsch, Jempy Drucker, Laurent Didier und Ben Gastauer ihr Fahrrad abgestellt.

Gastauer arbeitete am längsten an der Seite von Jungels, doch rund 85 km vor dem Ziel musste er die Gruppe der Favoriten ziehen lassen. Auf sich aufmerksam machen konnte Didier. Der 34-Jährige, der noch keinen Kontrakt für das kommende Jahr besitzt, schaffte den Sprung in die elfköpfige Ausreißergruppe des Tages und zeigte sich während vielen Kilometern an der Spitze des Wettkampfs. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung der Ausreißer bis zu 20 Minuten.

Auch Sagan gibt auf

Die Entscheidung im Kampf um die Medaillen fiel letztendlich im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe. Und Routinier Alejandro Valverde ließ sich seine vielleicht letzte Chance nicht entgehen. Der 38-jährige Spanier zog den Sprint von vorne an und hatte die meisten Reserven. Er behauptete sich vor Romain Bardet (F), Michael Woods (CAN) und Tom Dumoulin (NL).

Valverde hat sich seinen ersten WM-Titel redlich verdient. Bislang schien es nämlich, als sei der Andalusier bei den Welttitelkämpfen verflucht. Vier Bronzemedaillen und zwei Silbermedaillen, die erste vor 15 Jahren (!), konnte er bereits holen. Nun hat es für den Fahrer des Movistar-Teams endlich zum großen Coup gereicht.

Der dreimalige Weltmeister und Titelverteidiger Peter Sagan hat das WM-Straßenrennen genau wie die Luxemburger Teilnehmer und viele andere Starter vorzeitig aufgegeben.


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