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Jungels von Krankenwagen umgefahren
Sport 13.09.2020

Jungels von Krankenwagen umgefahren

Ähnich wie in den Pyrenäen biss Bob Jungels auch am Sonntag auf die Zähne.

Jungels von Krankenwagen umgefahren

Ähnich wie in den Pyrenäen biss Bob Jungels auch am Sonntag auf die Zähne.
Foto: Getty Images
Sport 13.09.2020

Jungels von Krankenwagen umgefahren

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Bob Jungels musste am Sonntag auf der 15. Etappe der 107. Tour de France gleich zwei Schrecksekunden überstehen.

Zwei Aufreger gab es am Sonntag aus Sicht des Luxemburger Zeitfahrmeisters: Zu Beginn der Etappe war Jungels unaufmerksam und touchierte das Vorderrad von Sergio Higuita (Education First). Der Kolumbianer knallte auf den Asphalt und verletzte sich an der Hand. Wenig später stürzte er erneut, weil er den Lenker nicht mehr richtig greifen konnte. Er war gerade dabei sich medizinisch behandeln zu lassen. Nach 30 Kilometern war die Tour de France für ihn vorbei. Mit Tränen in den Augen verließ er den Wettkampf.

„Solche Stürze sind immer blöd. Ich wollte die Führungsarbeit an ihn übergeben. Als ich ausscherte, habe ich ihn nicht auf meiner rechten Seite gesehen. Er hat nach hinten geblickt. Es war einfach eine unglückliche Situation, die halt manchmal so vorkommt“, resümiert Jungels den Vorfall. Nach der Etappe folgte die Entschuldigung auf Twitter: „Es war nicht meine Absicht solch einen Sturz zu verursachen. Aber es ist natürlich meine Schuld. Es tut mir wirklich leid.“

Der Luxemburger hatte später im Tal in der Anfahrt zum Grand Colombier Glück im Unglück. Er wurde von einem Krankenwagen umgefahren, der sich von hinten genähert hatte und links an ihm vorbei wollte. Von schweren Verletzungen blieb er verschont, dennoch waren die Hautabschürfungen an der linken Körperhälfte (Ellenbogen, Hüfte, Knie) im Ziel nicht zu übersehen. „Ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort“, so sein Fazit.


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