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Jungels scheitert denkbar knapp
Sport 22 03.04.2019

Jungels scheitert denkbar knapp

Bob Jungels setzte einmal mehr seine Klasse unter Beweis.

Jungels scheitert denkbar knapp

Bob Jungels setzte einmal mehr seine Klasse unter Beweis.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 22 03.04.2019

Jungels scheitert denkbar knapp

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Beim Eintagesrennen Dwars door Vlaanderen hat Bob Jungels den Sieg nur ganz knapp verpasst. Der Luxemburger musste sich mit dem dritten Platz begnügen.

Und der nächste bärenstarke Auftritt von Bob Jungels: Der Profi des belgischen Topteams Deceuninck-Quick Step stellte seine Klasse am Mittwoch beim Eintagesrennen Dwars door Vlaanderen ein weiteres Mal unter Beweis und belegte letztendlich den sehr guten dritten Platz. Mathieu van der Poel (NL/Corendon) triumphierte vor Anthony Turgis (F/Direct Energie) und Jungels. Für van der Poel war es im zweiten WorldTour-Rennen der erste Triumph.


Jempy Drucker (L/Bora) - Dwars Door Vlaanderen - Men Elite - Foto: Serge Waldbillig
Radprofi Drucker bricht sich Halswirbel
Jempy Drucker muss wochenlang pausieren. Der Radprofi war bei Dwaars door Vlaanderen am Mittwoch gestürzt.

Jungels hatte das richtige Näschen: Kurz vor dem Knokteberg, rund 35 km vor dem Ziel, erhöhte seine Mannschaft das Tempo im Peloton und Luxemburgs Landesmeister nutzte die Arbeit als Sprungbrett. Der 26-Jährige griff zusammen mit Tiesj Benoot (B/Lotto) an und konnte zu einigen frühen Ausreißern aufschließen.

Jungels setzt ein paar Attacken

Zusammen mit Lukas Pöstlberger (A/Bora), der zusammen mit Zhandos Bizgitov (KAZ/Astana), Kris Boeckmans (B/Vital Concept), Michael Hepburn (AUS/Mitchelton), Jonas Koch (D/CCC), Nelson Oliveira (P/Movistar), Mihkel Räim (EST/Israel Cycling Academy) und Ramon Sinkeldam (NL/Groupama) zur ersten Ausreißergruppe des Tages gehörte, Benoot, van der Poel und  Turgis, die beide eine Kontertattacke lanciert hatten, animierte Jungels die letzten 30 km.

Das Quintett harmonierte perfekt, baute seinen Vorsprung auf bis zu eine Minute aus und spätestens 10 km vor dem Ziel war klar, dass einer der fünf Führenden den Sieg holen würde.

9,9 km vor dem Ziel suchte Jungels eine Vorentscheidung am Nokereberg, doch seine vier Begleiter ließen sich nicht abschütteln. Auch ein weiterer Antritt knapp 5 km vor dem Ziel verpuffte.

Die Entscheidung fiel im Sprint der fünf Ausreißer. Dort ließ van der Poel keine Spannung aufkommen.

Drucker stürzt kurz vor dem Ziel

Pech hatte Jempy Drucker: Der Profi der Mannschaft Bora-hansgrohe stürzte kurz nach dem Einbiegen auf die Zielgerade, als er seinen Sprint lancieren wollte. Der Luxemburger wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Er zog sich eine Gehirnerschütterung und einen Bruch des sechsten Halswirbels zu.

Mit Alex Kirsch (Trek) war ein dritter Luxemburger beim Klassiker in Flandern am Start. Er fuhr als 90. mit einem Rückstand von 3'42'' ins Ziel.


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