Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Jungels nach Sturz beim Amstel Gold Race verletzt
Sport 18.04.2021

Jungels nach Sturz beim Amstel Gold Race verletzt

Bob Jungels muss nach einem Sturz aufgeben.

Jungels nach Sturz beim Amstel Gold Race verletzt

Bob Jungels muss nach einem Sturz aufgeben.
Foto: Screenshot
Sport 18.04.2021

Jungels nach Sturz beim Amstel Gold Race verletzt

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Das hatte sich Bob Jungels anders vorgestellt. Für den Luxemburger endete das Amstel Gold Race vorzeitig.

53 km vor dem Ziel des Amstel Gold Race stockte nicht nur den Luxemburger Fans am Sonntag der Atem: Im bereits dezimierten Peloton krachte es. Ein halbes Dutzend Profis musste zu Boden. Und es hatte auch Bob Jungels erwischt.


Bob Jungels (L) am Start - UCI-Straßenweltmeisterschaften 2019 in Yorkshire - Zeitfahren Männer - Foto: Serge Waldbillig
Die Rückkehr des Zeitfahrens bei der SkodaTour
Die SkodaTour de Luxembourg 2021 steht in groben Zügen. Auf der vierten Etappe wartet ein Einzelzeitfahren auf die Teilnehmer.

Als die TV-Bilder ihn einfingen, saß der Fahrer des Teams Ag2r-Citroën auf dem Asphalt und versuchte das Passierte einzuordnen. Es hatte ihn am Kopf, genauer an der Stirn erwischt. Dort klaffte eine Platzwunde. Eine Sanitäterin war umgehend vor Ort und reichte ihm eine sterile Kompresse.

Während sich die Mitfavoriten Maximilian Schachmann (D/Bora) und Mauri Vansevenant (B/Deceuninck) rasch wieder aufrappelten und um den Anschluss an die Favoritengruppe kämpften, musste Jungels passen. Zwar konnte er problemlos aufstehen und blieb von schweren Verletzungen wie Frakturen verschont, doch die Wunde an der Stirn machte eine Weiterfahrt unmöglich. Zudem hat Jungels Hautabschürfungen an der linken Schulter erlitten. Ob er am Mittwoch wie geplant an der Flèche Wallone teilnehmen kann, soll am Montagmorgen entschieden werden.

Bob Jungels (im Hintergrund) liegt auf der Straße und krümmt sich vor Schmerzen.
Bob Jungels (im Hintergrund) liegt auf der Straße und krümmt sich vor Schmerzen.
Foto: Screenshot

Jungels war also nicht mehr vorne dabei, als die sehr schnelle und hektische Schlussphase eingeleitet wurde. Thomas Pidock (GB/Ineos) suchte die Vorentscheidung auf den letzten 20 km. Der Sieger der Flèche Brabançonne attackierte und es konnten nur Schachmann und Topfavorit Wout van Aert (B/Jumbo) folgen. 

Viel enger hätte es nicht sein können.
Viel enger hätte es nicht sein können.
Foto: Screenshot

Das Trio machte den Sieg untereinander aus. Auf den letzten Metern hätte es nicht spannender sein können. Van Aert lancierte den Sprint nach 219 km von vorne, doch Pidock kam immer näher. Beim Überqueren der Ziellinie war nicht klar, wer denn nun gewonnen hatte. Und die Warterei auf den Sieger dauerte eine gefühlte Ewigkeit.


Geniets bei spektakulärem Sturz im Glück
Bei der Flèche Brabançonne fliegt Radprofi Kevin Geniets 38 km vor dem Ziel durch die Luft. Von schweren Verletzungen bleibt er verschont.

Erst zehn Minuten später, nachdem die Fotofinish-Bilder ausgewertet waren, durfte van Aert bedenkenlos jubeln. Für den 26-jährigen, der auch Gent-Wevelgem gewann, ist es das Ende einer beeindruckenden Kampagne bei den Frühjahrsklassikern.

Wirtgen-Brüder sehr stark

Beeindruckend war auch der Auftritt der beiden Brüder Luc und Tom Wirtgen (beide Bingoal). Das Duo präsentierte sich sehr stark und war bis in die Schlussphase (30 km vor dem Ziel) in der Gruppe der Favoriten dabei.


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema