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Joachim erlöst Luxemburg
Aurélien Joachim erzielte den entscheidenden Treffer.

Joachim erlöst Luxemburg

Foto: Yann Hellers
Aurélien Joachim erzielte den entscheidenden Treffer.
Sport 05.06.2018

Joachim erlöst Luxemburg

Yves BODRY
Yves BODRY
Durch ein Tor von Aurélien Joachim gewinnt die Luxemburger Fußballnationalelf das Testländerspiel gegen Georgien mit 1:0.

Fünf Tage nach dem 0:0 gegen WM-Teilnehmer Senegal konnte die Luxemburger Fußballnationalelf das nächste Erfolgserlebnis verbuchen. Dank eines Tores von Joachim siegte die Elf von Trainer Luc Holtz mit 1:0 gegen Georgien.

Der Sieg der FLF-Auswahl geht aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit in Ordnung. Die Krönung war der Treffer von Joachim in der 70.'. Mit diesem Sieg im Rücken startet die Nationalelf am 8. September in die neu geschaffene Nations League.

"Wenn man bedenkt, dass Georgien gegen Österreich in der WM-Qualifikation unentschieden spielte, ist unser Erfolg noch höher einzuschätzen", meinte Laurent Jans nach dem Spiel.

Luxemburg tut sich schwer

Gegen die Georgier taten sich die Luxemburger zunächst schwer. Luc Holtz hatte seine Elf auf mehreren Positionen gegenüber dem Senegal-Spiel umgestellt. Vor allem das Aufbauspiel ließ zu wünschen übrig und im Passspiel fehlte die Genauigkeit.


Giorgi Navalovski (Georgien - 22) – Olivier Thill (Luxemburg - 24) / Fussball Freundschaftsspiel / 05.06.2018 / Luxemburg - Georgien / Stade Josy Barthel / Foto: Yann Hellers
Liveticker: Luxemburg siegt gegen Georgien
Im Testländerspiel der Luxemburger Nationalelf gegen Georgien geht Luxemburg in Führung. Verfolgen Sie die Partie im Liveticker.

Georgien war in den ersten 45 Minuten die klar bessere Elf mit mehreren Chancen auf den Führungstreffer. Doch Kharaishvili und  Chanturishvili fehlte bei ihren Aktionen die Präzision. Die beste Luxemburger Chance war ein missratene Flanke da Motsa, die Makaridze im Tor der Georgier mit Not zur Ecke retten konnte.

Steigerung nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel fing sich Luxemburg und kam deutlich besser ins Spiel. Ein Kopfball von Joachim (52.') fehlte zunächst die Wucht. In der 61.' war es erneut Joachim, der mit einem weiteren Kopfball Makaridze zu einer Glanzparade zwang.

Neun Minuten später dann die Entscheidung. Nach einer Flanke von Jänisch kam der Ball zu Sinani, dessen Kopfball landete bei Joachim, der aus kurzer Distanz das 1:0 erzielte (69.'). In der Folge spielte Luxemburg die Zeit gekonnt herunter und ließ in der Verteidigung kaum noch etwas anbrennen.

Turpel wäre um ein Haar noch das 2:0 gelungen, doch bei seinem Solo in der Nachspielzeit fehlte dem Düdelinger sichtlich die Kraft für einen konzentrierten Abschluss.


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