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Interview mit Jeff Saibene im "Trierischen Volksfreund": "Es ist nicht so einfach als Luxemburger"
Jeff Saibene genießt es, auf einmal "zu diesem ganzen Bundesliga-Rummel dazuzugehören".

Interview mit Jeff Saibene im "Trierischen Volksfreund": "Es ist nicht so einfach als Luxemburger"

Foto: Getty Images
Jeff Saibene genießt es, auf einmal "zu diesem ganzen Bundesliga-Rummel dazuzugehören".
Sport 02.09.2017

Interview mit Jeff Saibene im "Trierischen Volksfreund": "Es ist nicht so einfach als Luxemburger"

In seiner Wochenend-Ausgabe hat der "Trierischer Volksfreund" die Länderspielpause genutzt, um sich ausführlich mit Jeff Saibene, Coach bei Arminia Bielefeld aus der zweiten Bundesliga, zu unterhalten.

(dat) - "Die A-Nationalmannschaft ist vom Fußballerischen her in meinen Augen das Beste, was Luxemburg seit Jahren zu bieten hat", sagt Jeff Saibene, Trainer bei Zweitligist Arminia Bielefeld, aktuell im Interview mit de Zeitung  "Trierischer Volksfreund" (Wochenend-Ausgabe).

"Seitdem Luc Holtz das Team trainiert, hat die Mannschaft angefangen, richtig Fußball zu spielen. Das war in meinen Augen vorher nicht der Fall", so der ehemalige Profi weiter. Über den nationalen Fußball sagt Saibene, dass "in den vergangenen Jahren eine Entwicklung zu erkennen ist - gerade, was die Einstellung und Spielvorbereitung angeht".

Wenn Vincent Thill physisch weiter zulegt, dann hat er sicher eine große Zukunft vor sich."

Saibene beschreibt Laurent Jans als "den im Moment beständigsten Profi". Vincent Thill sei "noch sehr jung, vom Talent allerdings das Beste, was Luxemburg derzeit zu bieten hat." Dennoch müsse sich der Nationalspieler vor allem körperlich weiterentwickeln: "Ich habe ihn im Länderspiel gegen Schweden gesehen und in manchem Zweikampf hatte ich richtig Angst um ihn. Wenn er physisch weiter zulegt, dann hat er sicher eine große Zukunft vor sich."

Generell findet der 49-Jährige, dass es für Spieler oder Trainer aus dem Großherzogtum "nicht einfach ist, Karriere im Profifußball zu machen". Saibene fühlt sich in Bielefeld indes sehr wohl und "genießt es sehr, auf einmal zu diesem Bundesliga-Rummel zu gehören und mich plötzlich auf Sky in Interviews zu sehen. Das ist schon der Wahnsinn".

Muller will nach Bielefeld

Saibene wird auch auf seine Freundschaft mit Gilles Muller angesprochen: "Wir schreiben uns regelmäßig. Noch vor Kurzem hat er sich gemeldet und erzählt, dass er sehr gerne mal nach Bielefeld kommen würde, um sich ein Spiel anzusehen. Gilles ist ein super guter Junge, so bodenständig und bescheiden - zwei Eigenschaften, die ich extrem an ihm schätze".

Am Ende verrät Saibene, dass der HSV seit seiner Kindheit sein Lieblingsclub in der Bundesliga ist. Der "Volksfreund"-Journalist weist dann drauf hin, dass er gespannt sei, wann der Luxemburger an der Elbe arbeiten würde. Saibenes Antwort: Ein Lachen.


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