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In der Gruppe E: Trostloser Abschied von Ibrahimovic
Sport 2 Min. 22.06.2016

In der Gruppe E: Trostloser Abschied von Ibrahimovic

Radja Nainggolan (l.) gegen Zlatan Ibrahimovic - am Ende hatte der Belgier das bessere Ende für sich.

In der Gruppe E: Trostloser Abschied von Ibrahimovic

Radja Nainggolan (l.) gegen Zlatan Ibrahimovic - am Ende hatte der Belgier das bessere Ende für sich.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 22.06.2016

In der Gruppe E: Trostloser Abschied von Ibrahimovic

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft ist in der Vorrunde der EM in Frankreich gescheitert. Die Skandinavier verloren gegen Belgien 0:1.

(dpa) - Adieu Zlatan! Nach dem dritten Spiel ohne Sieg und ohne Tor ihres traurigen Stürmerstars haben sich die Schweden frühzeitig von der EM verabschiedet - und Zlatan Ibrahimovic endgültig aus der Nationalmannschaft. Nach dem 0:1 gegen Belgien am Mittwoch vor 34 011 Zuschauern in Nizza ist die Europameisterschaft in Frankreich für die Skandinavier schon nach der Vorrunde beendet. Den Siegtreffer für die Belgier erzielte Nainggolan in der 84.'. Damit trifft das Team als Gruppenzweiter mit sechs Punkten am Sonntag in Toulouse auf Ungarn.

Das 116. Länderspiel war auch das letzte von Ibrahimovic. Der 34-Jährige hatte seinen Abschied nach der EM angekündigt. Dass es nun nach drei insgesamt enttäuschenden Auftritten schon nach dem dritten Gruppenspiel so weit war, sorgte für deprimierte Gesichter bei der Mannschaft und den bis zum Ende lautstark anfeuernden Fans.

Schwedens Star hatte in seinem letzten Länderspiel einen neuen Sturmpartner. Anstelle von Guidetti bekam Berg wieder eine Chance und hatte in der zu Beginn flotten Partie auch die erste große Torchance, doch seinen Schuss im Fallen konnte Belgiens Keeper Courtois parieren. Die Schweden mussten in der Offensive zulegen, denn nur mit einem Sieg wäre der Einzug in die nächste Runde perfekt gewesen.

Die spielstarken Belgier, die als eine Art Geheimfavorit ins Turnier gingen, setzten auf ihre zuletzt gegen Irland deutlich erfolgreiche Formation - lediglich Nainggolan ersetzte den angeschlagenen Dembelé im defensiven Mittelfeld.

Belgien kontrolliert die Partie

Die Mannschaft von Trainer Marc Wilmots kontrollierte die Partie aus einer sicheren Defensive mit flüssigem Kombinationsspiel im Mittelfeld. Tormöglichkeiten ergaben sich vor allem aus der Distanz bei Schüssen von Witsel (3.') und De Bruyne (25.'), doch damit war Isaksson ebenso wenig zu bezwingen wie zuvor bei Lukakus Schuss aus halblinker Position.

Ibrahimovic, der zwischendurch von den schwedischen Fans mit Sprechchören gefeiert wurde, trat zum ersten Mal in der 26.' in Erscheinung, doch sein Schuss aus 18 Metern verfehlte das Tor nur knapp wie auch in der 86.'. Wie in den Spielen zuvor bei der EM hatte der Torjäger von Paris SG  wenig Aktionen, wurde kaum in Szene gesetzt und konnte auch mit seinem neuen Sturmpartner nicht wirklich für Gefahr im Strafraum der Belgier sorgen - die ja zudem in Courtois auch noch einen starken Schlussmann hinter ihrer Defensivreihe hatten.

Eine gute Leistung bot Schiedsrichter Felix Brych in seinem zweiten Vorrundenspiel bei dem Turnier. Der 40-Jährige hatte die Partie gut im Griff, musste vier Gelbe Karten ziehen und absolvierte die 90 Minuten souverän. Einem Treffer von Ibrahimovic in der 63.' verweigerte der Unparteiische zurecht die Anerkennung wie auch danach dem Treffer der Belgier durch Lukaku. Der Angreifer vom FC Everton stand im Abseits. Besser machte es Nainggolan, der in der 84.' den Siegtreffer erzielte.


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