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In der Fußball-Bundesliga: FC Bayern verliert Tabellenführung
Sport 1 2 Min. 19.11.2016 Aus unserem online-Archiv

In der Fußball-Bundesliga: FC Bayern verliert Tabellenführung

Pierre-Emerick Aubameyang überwindet Manuel Neuer.

In der Fußball-Bundesliga: FC Bayern verliert Tabellenführung

Pierre-Emerick Aubameyang überwindet Manuel Neuer.
Foto: Reuters
Sport 1 2 Min. 19.11.2016 Aus unserem online-Archiv

In der Fußball-Bundesliga: FC Bayern verliert Tabellenführung

Didier HIEGEL
Didier HIEGEL
Für die Bayern läuft es in dieser Saison nicht ideal. Nach dem 0:1 im Topspiel beim BVB verlieren sie erstmals seit über einem Jahr die Tabellenspitze. Dortmund genießt dagegen einen „schönen Tag“.

(dpa) - Der FC Bayern muss erstmals seit Ende September 2015 den Bundesliga-Thron räumen. Nach dem 0:1 (0:1) im Branchengipfel bei Borussia Dortmund zog der überraschend konstante Aufsteiger RB Leipzig am deutschen Fußball-Rekordmeister vorbei. Auf den 3:2-Erfolg der Leipziger einen Tag zuvor in Leverkusen reagierten die Münchner am Samstagabend mit der ersten Saisonniederlage. Bayerns Kapitän Philipp Lahm reagierte im Anschluss beim TV-Sender Sky mit bitterer Ironie: „Ist doch schön für die Liga. Das haben sich doch alle gewünscht.“

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Vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park hatte Pierre-Emerick Aubameyang (11. Minute) für den Sieg der Borussia gesorgt. Der BVB verkürzte dadurch den Abstand auf die Bayern in der Tabelle auf drei Punkte. „Bei aller Rivalität ist ein Sieg gegen die Bayern einer der schönsten überhaupt“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. „Wir genießen das natürlich jetzt, es ist ein schöner Tag.“  

Pierre-Emerick Aubameyang gegen David Alaba.
Pierre-Emerick Aubameyang gegen David Alaba.
Foto: AFP

Auch im Ligagipfel pflegte BVB-Coach Thomas Tuchel seinen Ruf als Rotationsfreund. Anders als erwartet, standen Adrian Ramos und Marc Bartra in der Startelf. Gonzalo Castro, der eigentlich stabilste Dortmunder Mittelfeldspieler dieser Saison, musste überraschend mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Auch Tuchels Gegenüber Carlo Ancelotti nahm im Vergleich zum letzten Spiel gegen Hoffenheim fünf Änderungen vor. Das hatte aber eher mit gesundheitlichen Problemen diverser Stars wie Arturo Vidal und Arjen Robben zu tun. Franck Ribéry lief erstmals seit Ende September wieder von Beginn an auf.

Akrobatisch, aber wenig erfolgreich:Thiago.
Akrobatisch, aber wenig erfolgreich:Thiago.
Foto: Reuters

Im rassigen Duell mit acht Weltmeistern auf dem Rasen erwischte die Borussia den besseren Start. Gleich die erste Chance bescherte die Führung. Nach schöner Kombination und einem finalen Zuspiel von Mario Götze sorgte Aubameyang aus kurzer Distanz für das 1:0. „Es ist eine große Freude für mich, dieses Tor der Mannschaft geschenkt zu haben“, sagte der Gabuner im Anschluss.

Der zwölfte Saisontreffer des Torjägers beflügelte den Revierclub. Bei einem von Bayern-Keeper Manuel Neuer gehaltenen Volleyschuss von André Schürrle (20. Minute) war er dem 2:0 nahe.

Doch auch die Bayern drückten mächtig aufs Tempo und übernahmen mehr und mehr die Regie. Bei allem Engagement gelang es aber zunächst nicht, sich gegen die aufmerksame Dortmunder Abwehr eine klare Torchance zu erspielen. Nur bei einem Kopfball des einstigen Dortmunders Mats Hummels (32.) wurde BVB-Torhüter Roman Bürki geprüft.

Der wachsende Druck des Rekordmeisters bereitete der Borussia jedoch zunehmende Probleme. Nur mit viel Glück entging sie dem Ausgleich, als Bayerns Nationalspieler Joshua Kimmich (44.) kurz vor der Pause das Tor nur knapp verfehlte.

Auch nach Wiederanpfiff wurde die Partie ihrem Ruf als „deutscher Clasico“ gerecht. Aubameyang (46.) scheiterte in aussichtsreicher Position an Neuer (46.), auf der Gegenseite prüfte Robert Lewandowski nur eine Minute später den Dortmunder Torhüter Bürki mit einem Kopfball.

Mit einem Fernschuss von Xabi Alonso (61.) an die Latte leiteten die Münchner die Schlussoffensive ein. Doch die größte Chance bot sich der Borussia. Erneut Aubameyang (71.) zeigte in seinem Duell mit Neuer aber Nerven und konnte den Keeper mit einem Schuss aus zehn Metern nicht überwinden.    

Die BVB-Spieler feiern mit ihren Fans.
Die BVB-Spieler feiern mit ihren Fans.
Foto: AFP



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