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Holtz: "Wir sind auf einem guten Weg"
Nationaltrainer Luc Holtz ist zufrieden mit der Leistung seiner Spieler.

Holtz: "Wir sind auf einem guten Weg"

Foto: Roman Porodko
Nationaltrainer Luc Holtz ist zufrieden mit der Leistung seiner Spieler.
Sport 2 Min. 11.06.2019

Holtz: "Wir sind auf einem guten Weg"

Laurent SCHÜSSLER
Laurent SCHÜSSLER
Eine gute Leistung wurde nicht belohnt. Die Luxemburger Spieler und ihr Trainer waren sich bewusst, dass sie in Lviv nur knapp an der Überraschung vorbeigeschlittert waren.

Nach dem Schlusspfiff des slowakischen Schiedsrichters war man im Lager der Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft zwar stolz über die Leistung, gleichzeitig aber auch traurig, dass man nach 90 Minuten mit leeren Händen da stand. Das frühe Gegentor von Roman Yaremchuk entschied die Begegnung zugunsten der Ukraine. Wie bereits im Hinspiel waren Kleinigkeiten entscheidend. Wie die vermeintliche Abseitsstellung von Christopher Martins kurz vor seinem Kopfball zum 1:1.

Luc Holtz: "Wir hätten bereits im Hinspiel einen Punkt gegen die Ukraine verdient gehabt, wir hätten dieses Mal auch einen Punkt verdient gehabt. Die Gefühlslage ist die gleiche wie damals. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Spieler. Ich hatte sie davor gewarnt, dass die Ukraine die Begegnung sehr druckvoll beginnen würde. Es ist eine Mannschaft, die sehr viel Qualität in ihren Reihen zählt. Aber wir haben gut ins Spiel zurückgefunden. Es bleibt noch Detailarbeit, aber wir sind auf einem guten Weg."

Beim Kopfballversuch von Christopher Martins (im HIntergrund) entschied der Linienrichter auf eine Abseitsstellung.
Beim Kopfballversuch von Christopher Martins (im HIntergrund) entschied der Linienrichter auf eine Abseitsstellung.
Foto: Roman Porodko

Lars Gerson: "Meine Gefühle schwanken irgendwo zwischen Frust und Zufriedenheit. Die Ukraine ist eine sehr starke Mannschaft, das hat sie erneut unterstrichen. Nur drei Tage zuvor hat sie gegen Serbien, eine Elf, die wesentlich stärker eingeschätzt wird als wir, mit 5:0 gewonnen. Wir haben eine gute Leitung geboten und hatten unsere Möglichkeiten im Angriff. Es fehlten nur Kleinigkeiten zu einem Unentschieden."

Christopher Martins: "Ich selbst habe die Bilder von meinem Abseitstor noch nicht gesehen aber man hat mir gesagt, dass es kein Abseits war. Doch der Schiedsrichter hat anders entschieden. Solche Sachen gehören zum Fußball dazu. Ich bin enttäuscht, weil wir mit dem Ziel in die Ukraine gekommen sind, um zu punkten. Wir wissen, zu was wir als Mannschaft fähig sind. Die Leistung gegen die Ukraine lässt für die Zukunft hoffen."

Laurent Jans: "Wir können mit Stolz auf unsere Leistung blicken. Die Ukraine hat zwar sechs Punkte gegen uns geholt, verdient war dies aber nicht. Wir sind auch nach dem frühen Rückstand nicht in Panik verfallen und haben weiter sauber von hinten heraus gespielt. In den letzten fünf, zehn Minuten habe ich meine Mitspieler darauf hingewiesen, dass hier mehr möglich sei als eine knappe Niederlage. Man merkte, dass unser Gegner nervöser wurde. Leider sollte es nicht zum Tor reichen."


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