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Holtz verlangt mentale Stärke
Sport 2 Min. 09.10.2015 Aus unserem online-Archiv
Vor Spanien - Luxemburg

Holtz verlangt mentale Stärke

Nationaltrainer Luc Holtz (r.) will aus der Begegnung gegen Spanien auch seine Lehren für die Zukunft ziehen.
Vor Spanien - Luxemburg

Holtz verlangt mentale Stärke

Nationaltrainer Luc Holtz (r.) will aus der Begegnung gegen Spanien auch seine Lehren für die Zukunft ziehen.
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 2 Min. 09.10.2015 Aus unserem online-Archiv
Vor Spanien - Luxemburg

Holtz verlangt mentale Stärke

Am Freitagabend trifft Luxemburg in der EM-Qualifikation im Fußball auswärts auf Europameister Spanien. Ein mehr als ungleiches Duell.

Von Laurent Schüssler aus Logrono.

"Wir werden viel ohne Ball laufen müssen". Nationaltrainer Luc Holtz hat seine Spieler bereits im Vorfeld eindrücklich gewarnt. "Keine Mannschaft in der Welt lässt den Ball besser laufen als die Spanier." Von seinen Spielern erwartet er neben der entsprechenden Physis daher am Freitagabend in Logrono auch die entsprechende mentale Stärke.

Die Begegnung wird im 16.000 Zuschauer fassenden Stadion der UD Logrones in Nordspanien ausgetragen.
Die Begegnung wird im 16.000 Zuschauer fassenden Stadion der UD Logrones in Nordspanien ausgetragen.
Foto: Laurent Schüssler

Im neunten und vorletzten Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich gastiert die FLF-Auswahl in Spanien, ehe die Qualifikationsphase am Montag mit dem Heimspiel gegen die Slowakei (Anstoß um 20.45 Uhr im Stade Josy Barthel) abgeschlossen wird. Zunächst steht jedoch der Vergleich zwischen der Nummer sechs (Spanien) und der Nummer 142 der Weltrangliste (Luxemburg) im Blickpunkt. Fast schon etwas neidisch blickte der Luxemburger Coach dieser Tage auf seinen spanischen Amtskollegen Vicente del Bosque, der zwar den Ausfall mehrerer Leistungsträger wie Iniesta oder Ramos hinnehmen muss, der aber fast spielend leicht "einen Weltklassespieler durch einen anderen Weltklassespieler" (Holtz) ersetzen kann. Kein Vergleich mit der FLF-Auswahl, die jedoch bis auf eine Ausnahme aus dem Vollen schöpfen kann.

Kein übergroßer Respekt

Kampflos werden die Luxemburger Nationalspieler die Waffen allerdings nicht strecken. "Wir werden im Verlauf der Begegnung zu dem einen oder anderen Konterangriff kommen und wollen diesen so gut wie möglich ausspielen. Man weiß nie, wie ein Fußballspiel endet." Holtz, der auf den gesperrten Philipps verzichten muss, bescheinigt den Spielern "eine sehr gute Form." Die ist gegen die vermeintliche spanische Übermacht auch vonnöten.

Kapitän Mario Mutsch (l.) fordert, den "Respekt im Hotel" zu lassen.
Kapitän Mario Mutsch (l.) fordert, den "Respekt im Hotel" zu lassen.
Foto: Laurent Schüssler

Nationalmannschaftskapitän Mutsch verlangt von seinen Mitspielern, keine Furcht an den Tag zu legen. "Übergroßer Respekt wäre fehl am Platz. Auf dem Platz darf man sich nicht von Namen blenden lassen." Und Holtz ergänzt: "Ganz gleich wie das Spiel endet, werden wir aus diesen 90 Minuten für die Zukunft lernen können."

Das Hinspiel vor rund einem Jahr endete vor einem ausverkauften Haus an der Rte d'Arlon in Luxemburg mit einem 4:0-Auswärtssieg des spanischen Europameisters, dem auf dem Weg zur Endrunde im kommenden Jahr in Frankreich nur noch ein Punkt fehlt. Von den 16.000 erwarteten Zuschauern im Stadion "Las Gaunas" von Logrono zweifelt kaum jemand daran, dass dies dem Weltmeister von 2010 auch gelingen wird. Der Anpfiff ist auf 20.45 Uhr angesetzt. Erwartet werden ebenfalls rund 40 Luxemburger Fans.

Mit unserem Liveticker auf www.wort.lu halten wir Sie ab 20.30 Uhr ständig auf dem Laufenden.

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