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HB Esch verpasst Qualifikation
Sport 12.10.2019

HB Esch verpasst Qualifikation

Moritz Barkow war trotz der knappen Niederlage einer der Aktivposten.

HB Esch verpasst Qualifikation

Moritz Barkow war trotz der knappen Niederlage einer der Aktivposten.
Foto: Yann Hellers
Sport 12.10.2019

HB Esch verpasst Qualifikation

Marc SCARPELLINI
Marc SCARPELLINI
Trotz großem Kampf ist der HB Esch in der zweiten Runde des EHF-Cups ausgeschieden. Die Escher ließen zu viele Chancen ungenutzt, sonst hätten die Polen von Azoty-Pulawy richtig zittern müssen. Der HBD war in Lettland chancenlos.

Es war das Spiel der vergebenen Chancen. Wie im Hinspiel bot der HB Esch erneut eine ganz starke Vorstellung und hatte den polnischen Spitzenverein am Rande einer Niederlage. Die Anzahl der vergebenen Chancen sollte sich im Rückspiel aber wie ein roter Faden durch das Spiel ziehen. So stand am Ende eine 25:26-Niederlage.

Wie groß nach der Partie die Freude bei den Polen war, zeigt wie schwierig die Aufgabe für den Favoriten war. Vieles lief für den HB Esch nach Plan, doch es fehlten am Ende Kleinigkeiten. Mehrmals lag der Meister mit einem Treffer in Führung, verpasste es aber den Vorsprung auszubauen. Bei einer Hypothek von drei Toren aus dem Hinspiel, hätte dies die Gäste wohl noch mehr in Verlegenheit gebracht.

Als es nach der Pause, als die Escher nur sehr schwer in die Gänge kamen, danach aussah, als würde man keine Chance mehr auf ein Weiterkommen haben, bekam man plötzlich wieder die zweite Luft und so wurde es zum Ende hin nochmals spannend. Doch erneut blieb es bei maximal einem Vorsprung von einem Treffer und so stand Esch zum Schluss mit leeren Händen da.

HBD chancenlos

Der HB Düdelingen musste sich wie bereits im Hinspiel auch auswärts in Lettland geschlagen geben. In Dobele unterlag der HBD diesmal mit 24:28 und konnte den Rückstand von drei Treffern nicht aufholen.

Von Beginn an fand Düdelingen wie bereits im Hinspiel nicht in die Begegnung und lag bereits nach weniger als 20 Minuten mit 3:9 in Rückstand. Unter diesen Umständen war an ein Weiterkommen nicht mehr zu denken. Vor allem im Angriff fanden die HBD-Spieler nur wenige Lösungen und konnten so den Gegner aus Lettland nie in Verlegenheit bringen. Erst gegen Ende der Partie konnte man ein wenig Ergebniskorrektur betreiben.


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