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Hasenhüttl geht nach Leipzig
Sport 06.05.2016 Aus unserem online-Archiv
Trainerwechsel in der Bundesliga

Hasenhüttl geht nach Leipzig

Ralph Hasenhüttl hatte in Ingolstadt um Vertragsauflösung gebeten.
Trainerwechsel in der Bundesliga

Hasenhüttl geht nach Leipzig

Ralph Hasenhüttl hatte in Ingolstadt um Vertragsauflösung gebeten.
Foto: Reuters
Sport 06.05.2016 Aus unserem online-Archiv
Trainerwechsel in der Bundesliga

Hasenhüttl geht nach Leipzig

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Der Ablösepoker um Ralph Hasenhüttl ist beendet: Der Österreicher wird kommende Saison RB Leipzig trainieren. Der FC Ingolstadt hat bereits Ersatz für ihn gefunden.

(dpa) - Nach dem Abgang von Trainer Ralph Hasenhüttl zu RB Leipzig hat  Fußball-Bundesligist FC Ingolstadt die Verpflichtung  von Markus Kauczinski bekannt gegeben. Der "kicker" hatte bereits berichtet, dass der bisherige Coach des Karlsruher SC zur kommenden Saison bei den Oberbayern auf Hasenhüttl folgen werde. Kauczinski hatte dem Zweitligisten KSC bereits im vergangenen Oktober mitgeteilt, dass er seinen auslaufenden Vertrag nach dieser Saison nicht verlängern werde.

Im Ablösepoker um Hasenhüttl zwischen Leipzig und Ingolstadt gab es am Freitag eine Einigung. Wie RB Leipzig mitteilte, erhält Hasenhüttl einen ligen-unabhängigen Dreijahresvertrag bis Juni 2019 und tritt ab der kommenden Saison die Nachfolge von Ralf Rangnick (57) an. Der jetzige Chefcoach Rangnick wird sich künftig auf Manageraufgaben konzentrieren.

RB Leipzig vor dem Aufstieg

Hasenhüttl hatte eine Vertragsverlängerung bei Ingolstadt über 2017 hinaus abgelehnt und eine Vertragsauflösung zum Sommer gewünscht. Seit einem Treffen von RB-Trainer und Sportdirektor Rangnick und Hasenhüttl galt der 48-Jährige als Top-Kandidat auf den Trainerposten in Leipzig. Die Sachsen wollten die Berichte zunächst nicht kommentieren. Bei fünf Punkten Vorsprung auf den Tabellen-Dritten 1. FC Nürnberg kann Leipzig den Aufstieg am Sonntag perfekt machen.

Ingolstadts Sportdirektor Linke hatte zuletzt erklärt, dass Hasenhüttl bleiben müsse, sollte der Aufsteiger „keinen geeigneten Nachfolger“ finden.


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