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Handball: HBD bleibt auf der Strecke
Sport 20.05.2017 Aus unserem online-Archiv

Handball: HBD bleibt auf der Strecke

Josip Ilic gegen die HBE Abwehr.

Handball: HBD bleibt auf der Strecke

Josip Ilic gegen die HBE Abwehr.
Foto: Fernand Konnen
Sport 20.05.2017 Aus unserem online-Archiv

Handball: HBD bleibt auf der Strecke

Eddy RENAULD
Eddy RENAULD
Am letzten Spieltag sind in der Sales-Lentz die finalen Entscheidungen gefallen. Nach extrem spannenden letzten 60 Minuten hat der HB Düdelingen die Teilnahme am Europapokal verpasst.

(ms) - Am letzten Spieltag sind in der Sales-Lentz die finalen Entscheidungen gefallen. Nach extrem spannenden letzten 60 Minuten hat der HB Düdelingen die Teilnahme am Europapokal verpasst.

Der HBD verlor sein Gastspiel beim HB Esch knapp mit 32:33, während sich der HB Käerjeng und die Red Boys mit einem 34:34-Unentschieden trennten. Hier erzielte Ex-HBD-Spieler Molitor quasi mit der Schlusssirene den Ausgleich für die Heimmannschaft. Durch dieses Remis wurde der HC Berchem hinter Esch Vize-Meister, vor den Red Boys und dem HB Käerjeng.

In Esch sahen die Zuschauer eine spannende Partie, in der beide Teams die Partie nicht verlieren wollten. Der HBD warf von Beginn an kämpferisch alles in die Waagschale und hatte vor der Pause auch phasenweise leichte Vorteile. Doch zu Beginn der zweiten 30 Minuten gewann Esch Oberwasser und nutzte die Düdelinger Fehler aus.

Mit maximal fünf Toren ging der Doublé-Gewinner in Führung (26:21), doch der HBD gab sich nie auf. Bis auf einen Treffer konnte Düdelingen in der Schlussphase verkürzen, der Treffer zum Ausgleich blieb den Gästen jedoch verwehrt und so musste man letztendlich eine herbe Enttäuschung hinnehmen.

Jubel gab es dagegen in Käerjéng, wo die Düdelinger Niederlage beiden Teams half. Dabei lag Käerjéng quasi permanent in Führung und ließ sich auch nicht von den zahlreichen Zeitstrafen beirren. Doch am Ende schafften die Red Boyd die Wende und gingen eine Minute vor Schluss mit 34:33 in Führung. In einer Auszeit zeichnete Trainer Riccardo Trillini jedoch einen letzten erfolgreichen Spielzug auf, den Molitor zum 34:34 abschloss.



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