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Handball: Frankreich scheitert in der Vorrunde
Sport 1 13.01.2020

Handball: Frankreich scheitert in der Vorrunde

Norwegens Sander Sagosen (l.) tröstet den Franzosen Nikola Karabatic.

Handball: Frankreich scheitert in der Vorrunde

Norwegens Sander Sagosen (l.) tröstet den Franzosen Nikola Karabatic.
Foto: AFP
Sport 1 13.01.2020

Handball: Frankreich scheitert in der Vorrunde

Bei der Handball-EM erwischt es Mitfavorit Frankreich früh. Außenseiter Portugal wird der Mannschaft um Starspieler Nikola Karabatic zum Verhängnis.

Nikola Karabatic zog sich eine Kapuze über den Kopf und verließ völlig frustriert die Spektrum Arena in Trondheim. Während die Norweger ihren Matchwinner Sander Sagosen feierten, nagte der frühzeitig geplatzte EM-Titeltraum sichtlich am Superstar der französischen Handballer. "Norwegen hat mit mehr Leidenschaft gespielt", sagte Karabatic nach der 26:28-Niederlage gegen den Vizeweltmeister. Mitfavorit Frankreich ist dadurch völlig überraschend in der Vorrunde gescheitert.

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"Natürlich sind wir heute traurig. Aber wir haben es im Grunde gegen Portugal verloren", sagte Karabatic. Der dreimalige Titelträger hatte sich vor zwei Tagen den Portugiesen sensationell mit 25:28 geschlagen geben müssen. Vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Bosnien und Herzegowina steht fest, dass es die schlechteste EM-Platzierung in der Historie für die Franzosen geben wird.


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"Norwegen hat heute verdient gewonnen", sagte der französische Nationaltrainer Didier Dinart. Die Zeitung "Le Parisien" titelte schon: "Das Ende einer Epoche." Die Franzosen gestalteten die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit ausgeglichen, doch dann zog der Co-Gastgeber auf drei Tore davon. Überragender Mann der Norweger war Sagosen mit zehn Treffern.

Neben Norwegen erreichte auch Portugal in der Gruppe D durch ein 27:24 gegen Bosnien und Herzegowina vorzeitig die zweite Turnierphase, die die Franzosen nur noch als Zuschauer verfolgen werden.

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