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Handball: Es war mehr drin für Luxemburg
Sport 16.01.2020

Handball: Es war mehr drin für Luxemburg

Handball: Es war mehr drin für Luxemburg

Foto: Ben Majerus
Sport 16.01.2020

Handball: Es war mehr drin für Luxemburg

David THINNES
David THINNES
Luxemburg verliert das Hinspiel in der EM-Qualifikation gegen Estland mit 33:38, nachdem das Team die Partie lange ausgeglichen gestaltete.

In einem spannenden und temporeichen Spiel musste sich das luxemburgische Handballnationalteam in der EM-Qualifikation mit 33:38 gegen Estland geschlagen geben. Es war durchaus mehr drin gegen einen gleichwertigen Gegner. Die Schlussphase wurde dem Gastgeber zum Verhängnis. In den letzten beiden Minuten lief der Ball nicht mehr so rund wie vorher und die FLH-Spieler agierten zu hektisch.

Das Rückspiel findet am Sonntag in Estland statt.

Furioser Start in Halbzeit eins

Das FLH-Team, das ohne den leicht angeschlagenen Christian Bock antrat, war sofort drin im Spiel und führte nach zwei Minuten mit 3:0. Auch wenn die Esten, die mit Mait Patrail einen Bundesligaspieler in ihren Reihen haben, danach ihren Rhythmus fanden, war die Leistung der Gastgeber mehr als überzeugend. Der Ball drehte gut und das Spiel wurde breit gemacht. Die Spielzüge funktionierten, die Konter wurden konsequent abgeschlossen. Und Mika Herrmann half mit seinen Paraden.


FLH Handball WM Qualifikation der FLH Maenner gegen die Färöeri in der Coque am 12.01.2020 Joe FABER (26 FLH)
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Im Vergleich zur WM-Qualifikation stand die Abwehr weniger gut und die FLH-Mannschaft ließ sich zu oft und zu einfach überraschen. Außerdem waren zwei wichtige Spieler früh mit Zweiminutenstrafen belastet. Ben Weyer war nach knapp 13 Minuten bereits zwei Mal hinausgestellt worden. Peter Ostrihon kassierte eine Strafe. Nicht ganz abgestellt bekam die FLH-Mannschaft die technischen Fehler. Vor allem Tom Meis war hier in der ersten Halbzeit nicht immer ganz auf der Höhe.

Offensivspektakel in Halbzeit zwei

Die zweite Halbzeit war dann ein Offensivspektakel. Beim Schlagabtausch behielt das luxemburgische Team die Nerven und die Übersicht. Die Begegnung, die vor einer spärlichen Kulisse stattfand, war intensiv und schnell. Die Esten erzielten zu viele und schnelle Tore. Vor allem Karl Toom, der in der zweiten Bundesliga spielt, bekam die Abwehr nicht in den Griff.

Beim Gastgeber kaufte sich Tom Meis für seine technischen Fehler in der ersten Halbzeit zurück. 

Estland war am Ende das konsequentere und realistischere Team. Die Niederlage fällt mit fünf Toren sicherlich zu hoch aus, war aber der Hektik des FLH-Teams in der Schlussphase geschuldet.


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