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Hamilton und Co. helfen Australien
Sport 2 Min. 10.01.2020

Hamilton und Co. helfen Australien

Bilder von leidenden Tieren erschüttern Menschen um die ganze Welt.

Hamilton und Co. helfen Australien

Bilder von leidenden Tieren erschüttern Menschen um die ganze Welt.
Foto: dpa
Sport 2 Min. 10.01.2020

Hamilton und Co. helfen Australien

Immer mehr Weltstars wollen die verheerende Umweltkatastrophe in Australien nicht nur tatenlos mitansehen.

(sid) - Lewis Hamilton, Dirk Nowitzki, Serena Williams, Roger Federer - die ganz großen Stars sind dabei. Die erschütternden Bilder aus Australien haben in der Sportwelt eine Welle der Solidarität in Gang gesetzt, die Spenden steigen in Millionenhöhe. Die Veranstalter der anstehenden Turniere und Wettkämpfe auf dem fünften Kontinent bleiben unterdessen weiter in Alarmbereitschaft.

"Ich verspreche 500 000 Dollar als Unterstützung der Tiere, der freiwilligen Helfer und ländlichen Feuerwehrleute", schrieb Formel-1-Weltmeister Hamilton, der am Donnerstag ein großes Zeichen setzte. Die Verwüstung durch das Feuer breche ihm das Herz, schrieb der 35-Jährige.

26 Menschen sind bei den verheerenden Buschbränden seit Ende September ums Leben gekommen, viele haben ihre Häuser verloren. Auch die Bilder der leidenden Tiere - mehr als 1,25 Milliarden sollen getötet worden sein - bewegen Menschen in der ganzen Welt. In den kommenden Tagen wird eine neue Hitzewelle erwartet. Unter anderem im Bundesstaat Victoria, in dessen Hauptstadt Melbourne Hamilton am 15. März seine Mission Titelverteidigung im Mercedes startet.  

Auch Tennisstars sammeln Spenden

Zuvor, schon ab dem 20. Januar, soll dort Tennis auf Topniveau gespielt werden. Der Zeitplan für die Australian Open kann wohl gehalten werden, auch für die in der kommenden Woche stattfindende Qualifikation. Die Prognosen sind dem ausrichtenden australischen Tennisverband TA zufolge positiv, für eine echte Entwarnung mit Blick auf das Sportevent ist es aber zu früh.

"Es besteht definitiv die Gefahr eines Brandes, der in Melbourne zu erheblichen Luftverschmutzungen führen kann, wenn sich die Lage zu irgendeinem Zeitpunkt verschlechtert", sagte Christine Jenkins, Expertin für Atemwegserkrankungen der University von New South Wales der Nachrichtenagentur AFP. Auch wird die Stimmung beim oft "Happy Slam" genannten Turnier wohl nicht so ausgelassen sein wie sonst.


TOPSHOT - This picture taken on December 31, 2019 shows a firefighter hosing down trees and flying embers in an effort to secure nearby houses from bushfires near the town of Nowra in the Australian state of New South Wales. - Fire-ravaged Australia has launched a major operation to reach thousands of people stranded in seaside towns after deadly bushfires ripped through popular tourist areas on New Year's Eve. (Photo by SAEED KHAN / AFP)
Brände in Australien: Tennisstars spielen Charitymatches
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Die Tennisstars Federer, Nadal und Williams werden sich schon am kommenden Mittwoch ein eigenes Bild von der Luftqualität im Melbourne Park machen. Dann soll in der Rod Laver Arena mit Showmatches Geld für Opfer der Buschbrände gesammelt werden. Auch Lokalmatador Nick Kyrgios ist dabei, dessen Image sich in den schweren Zeiten ein gutes Stück wandelt.

Kyrgios hatte sich den Ruf als Bad Boy hart erarbeitet. Aufbrausend, flegelhaft, ungehobelt war er immer wieder aufgetreten und hatte nach einem Ausraster im August von der Spielerorganisation eine Bewährungsstrafe für sechs Monate erhalten. Doch beim ATP Cup Down Under in Sydney beweist der 24-Jährige aktuell viel Empathie und kämpft hartnäckig für die Betroffenen der Naturkatastrophe.

Nick Kyrgios spendet 200 Dollar pro Ass.
Nick Kyrgios spendet 200 Dollar pro Ass.
Foto: AFP

Er selbst steckt bei den Turnieren 200 Dollar pro Ass in die Spendenkasse, animierte seinen Tennisverband und inspirierte Profis in der ganzen Welt. Die Aktion nahm ordentlich Fahrt auf, Deutschlands Basketball-Idol Nowitzki kündigte an, Kyrgios' Beiträge zu verdoppeln: "Ich bin im Herzen bei allen in diesem wunderschönen Land."

Die Summe aus dem Sport wächst weiter an und der Spendenmarathon ist noch lange nicht beendet. Das gilt aber auch für die Gefahr, die von den Buschbränden ausgeht.


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