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Großherzog Henri: „Medaillengewinn bleibt das Ziel“
Sport 2 Min. 04.08.2012 Aus unserem online-Archiv

Großherzog Henri: „Medaillengewinn bleibt das Ziel“

Großherzog Henri erlebte in London unvergessliche Momente.

Großherzog Henri: „Medaillengewinn bleibt das Ziel“

Großherzog Henri erlebte in London unvergessliche Momente.
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 2 Min. 04.08.2012 Aus unserem online-Archiv

Großherzog Henri: „Medaillengewinn bleibt das Ziel“

Während zehn Tagen waren Großherzog Henri in erster Linie, aber auch viele andere Mitglieder der großherzoglichen Familie aufmerksame Beobachter der Olympischen Spiele in London. Ihre Unterstützung der Luxemburger Athleten war beispielhaft. Zum Abschluss besuchte die großherzogliche Familie das Athletendorf. Hier stand Großherzog Henri für einige Fragen zur Verfügung.

(LW) - Während zehn Tagen waren Großherzog Henri in erster Linie, aber auch viele andere Mitglieder der großherzoglichen Familie aufmerksame Beobachter der Olympischen Spiele in London. Ihre Unterstützung der Luxemburger Athleten war beispielhaft. Zum Abschluss besuchte die großherzogliche Familie das Athletendorf. Hier stand Großherzog Henri für einige Fragen zur Verfügung.

Monseigneur, Sie haben alle Wettbewerbe der Luxemburger mit eigenen Augen verfolgt. Welche Erkenntnisse behalten Sie zurück?

Großherzog Henri: Zuerst muss ich betonen, dass die Stimmung vor Ort außergewöhnlich war. Ich finde es toll, dass jene Luxemburger Athleten, die nicht selbst in einem Wettbewerb standen, in Massen gekommen waren, um ihre Kollegen zu unterstützen. Das ist einzigartig. Mit Marie Muller schrammten wir nur knapp an einer Bronzemedaille vorbei. Luxemburg hat sein Ziel erreicht. Auch im Schwimmen können wir mit einer außergewöhnlichen Halbfinalteilnahme zufrieden sein. Doch ebenso können wir uns über die restlichen Resultate hier in London freuen.

Sie haben bereits einige Olympische Spiele erlebt. Wie beurteilen Sie die Entwicklung des luxemburgischen Sports?

Großherzog Henri: Ich habe mich noch eben (während des Besuchs im Athletendorf, die Red.) über das Sportlycée unterhalten, das seit drei, vier Jahren funktioniert. Wir können seither eine Steigerung der sportlichen Qualität unserer Athleten beobachten. Dabei darf man nicht unterschlagen, dass auch die Sportler aus anderen Nationen, teilweise viel größeren Ländern, eine beständige Steigerung kennen. Wir müssen diesem Trend folgen und hoffen, ihn vielleicht sogar einmal zu übertreffen, um eine Medaille zu gewinnen. Das bleibt unser Ziel. In Peking hatten wir fast eine, dieses Jahr auch. Vielleicht gibt es 2016 in Rio Edelmetall.

Ausgehend von Ihrer olympischen Erfahrung, wie bewerten Sie die Spiele in London?

Großherzog Henri: Großbritannien ist eine Nation, die den Sport mag. Fair Play ist den Briten sehr wichtig. Das spürt man überall. Ich war sehr viel unterwegs, auch bei Wettbewerben ohne Luxemburger Beteiligung wie dem Handball. Sogar wenn keine Briten spielten, herr-schte eine außergewöhnliche Stimmung.

Sie haben alle Luxemburger, die bei Olympia starteten, unterstützt. Wie anstrengend war das für Sie?

Großherzog Henri: Uns hat das Adrenalin geholfen. Wenn Luxemburger antreten, ist es für uns einfach immer wieder eine große Freude, dabeizusein und sie zu unterstützen.


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