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Fußballstadion - das Stiefkind der Nation
Sport 05.03.2014

Fußballstadion - das Stiefkind der Nation

Die Idylle trügt: Hier sollen in einigen Jahren Länderspiele im Fußball stattfinden.

Fußballstadion - das Stiefkind der Nation

Die Idylle trügt: Hier sollen in einigen Jahren Länderspiele im Fußball stattfinden.
Foto: Anouk Antony
Sport 05.03.2014

Fußballstadion - das Stiefkind der Nation

Die Stadt Luxemburg hatte 2008 dem damaligen  Sportminister Jeannot Krecké fünf Standorte für den Bau von Messehallen und/oder einem neuen Sportstadion vorgeschlagen. Das aktuelle Areal in Kockelscheuer war keines davon. Dies bestätigte Krecké im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“.

(LS) - Die Stadt Luxemburg hatte 2008 dem damaligen Wirtschafts- und Sportminister Jeannot Krecké fünf Standorte für den Bau von Messehallen und/oder einem neuen Sportstadion vorgeschlagen. Das aktuelle Areal in Kockelscheuer war keines davon. Dies bestätigte Krecké im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“.

Allerdings habe der jetzt vorgesehene Standort den Kriterien auch nicht entsprochen. Damals wollte man die sektoriellen Leitpläne einhalten (u. a. für Grünlandschaften) und nicht in einer Grünzone bauen. Das ist jetzt der Fall. Zum Umdenken der aktuellen Regierung in Sachen Stadionbau wollte sich der ehemalige Minister nicht äußern. Als ehemaliger Fußballnationalspieler hoffe er nur, dass der Ball bald in dem neuen Stadion rollen könne.

Der Wirtschaftsexperte erklärte jedoch, warum 2008 die Wahl aus rund einem Dutzend Vorschlägen auf Liwingen gefallen sei: „Weil es die beste Lösung war“. Und Krecké weist darauf hin, dass das Stadion in Liwingen zu 100 Prozent privat finanziert worden wäre. In der aktuellen Konstellation wird die neue Fußballarena zu 70 Prozent vom Staat und zu 30 Prozent von der Stadt Luxemburg bezahlt.

Im Projekt Liwingen war seinerzeit neben den verschiedenen Sportstätten (Fußballstadion, Velodrom und anderes mehr) auch ein großer Geschäftskomplex vorgesehen. „Doch das Projekt wurde von Dritten zerredet“, so Krecké weiter, der sich entrüstet zeigte, dass man ihm beim Projekt Liwingen persönliche Interessen unterstellte.

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