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Fußballer Bedoya: "Stoppt die Waffengewalt"
Sport 05.08.2019

Fußballer Bedoya: "Stoppt die Waffengewalt"

Fußballer Bedoya: "Stoppt die Waffengewalt"

Sport 05.08.2019

Fußballer Bedoya: "Stoppt die Waffengewalt"

"Hey Kongress, macht jetzt etwas. Stoppt die Waffengewalt": Fußballer Alejandro Bedoya nutzt sein Tor in der MLS für ein Statement.

(sid) - Der ehemalige US-amerikanische Fußball-Nationalspieler Alejandro Bedoya hat während eines Ligaspiels mit einem politischen Statement für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach den jüngsten Gewalttaten in Ohio und Texas bezog der 32-Jährige Stellung.

Im Spiel der nordamerikanischen Profiliga MLS zwischen Bedoyas Philadelphia Union und D.C. United (5:1) griff sich der Mittelfeldspieler nach seinem Führungstreffer ein Mikrofon am Spielfeldrand und rief: "Hey Kongress, macht jetzt etwas. Stoppt die Waffengewalt. Los geht's!" Anlass waren die Massaker, bei denen am Wochenende 29 Menschen ums Leben gekommen waren. Das Statement war während der Live-Übertragung des Senders Fox Sports zu hören.


Ein Schütze hat in einem Einkaufszentrum in El Paso mindestens 20 Menschen getötet.
21 Tote bei Massaker in Einkaufszentrum in Texas
Zum dritten Mal in einer Woche werden Menschen in den USA zum Opfer eines Todesschützen, dieses Mal in der Grenzstadt El Paso. Die Behörden ermitteln nicht nur wegen Mordes - es gibt Hinweise, dass es sich um ein Hassverbrechen handeln könnte.

Bereits zuvor hatte Bedoya die Politik via Twitter zum Handeln aufgefordert. "Gedenken und Gebete sind Schwachsinn. Worte ohne Taten sind wertlos", schrieb er und warnte vor einem Verfall der amerikanischen Gesellschaft. Weltmeisterin Megan Rapinoe, die zuletzt US-Präsident Donald Trump scharf angegriffen hatte, reagierte auf Twitter mit einem "Wow" und mehreren Applaus-Emojis.