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Luxemburg verkauft sich teuer
Sport 22 25.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Fußball-WM-Qualifikation

Luxemburg verkauft sich teuer

Christopher Martins im Duell mit Antoine Griezmann
Fußball-WM-Qualifikation

Luxemburg verkauft sich teuer

Christopher Martins im Duell mit Antoine Griezmann
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 22 25.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Fußball-WM-Qualifikation

Luxemburg verkauft sich teuer

Yves BODRY
Yves BODRY
Im Spiel des Jahres wurde die Logik gewahrt, doch der Außenseiter enttäuschte nicht. Da Mota wurde auf Luxemburger Seite zum tragischen Helden.

(boy) - Vor über 8000 Zuschauern im Stade Josy Barthel musste sich die Luxemburger Fußballnationalelf gegen den ehemaligen Weltmeister und amtierenden Vizeeuropameister Frankreich geschlagen geben. Die Franzosen wurden ihrer Favoritenrolle demnach gerecht und führen die Gruppe A mit 13 Punkten souverän an.

Luxemburg enttäuscht allerdings nicht. In einer spektakulären ersten Halbzeit konnte der Außenseiter sein Gegenüber zumindest phasenweise in Verlegenheit bringen. Und dabei musste Luxemburg nach 20 Minuten bereits einen herben Rückschlag wegstecken. Stammkeeper Moris verletzte sich am Knie und musste durch Schon ersetzt werden. Dieser machte seine Sache allerdings gut.

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Nach der verdienten Führung der spielerisch überlegenen Gäste durch Giroud kamen die Hausherren sogar zum Ausgleich. Da Mota wurde im Strafraum gefoult. Joachim verwandelte den fälligen Elfmeter sicher und ließ die Luxemburger Anhänger träumen. Doch nicht lange. Eben noch den Elfmeter rausgeholt, und fast in der Gegenszene einen Elfer verschuldet. Da Mota foult Sidibé und Griezmann lässt sich nicht bitten und verwandelt zum 2:1 für seine Farben.

Luxemburg wartet auf Kontergelegenheiten

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie dann. Die Franzosen kontrollierten das Geschehen und drängten auf den Ausgleich. Luxemburg wartete auf Kontergelegenheiten und wäre in der 52.‘ fast belohnt worden, doch Da Mota trat aus kurzer Distanz über den Ball.

Mitten in der besten Phase der Luxemburger in Hälfte zwei fiel dann die Entscheidung. Erneut war Giroud nicht zu stoppen und er traf per Kopf zum vorentscheidenden 3:1.

Das kommende Spiel in der WM-Qualifikation bestreitet Luxemburg am 9. Juni in Rotterdam gegen die Niederlande. Nicht mit dabei sein werden die gelbgesperrten Joachim, Philipps und Da Mota.

Das nächste Heimspiel steht am 31. August auf dem Programm, wenn es im Stade Josy Barthel gegen Weißrussland geht.


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