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Fußball-Transfermarkt könnte stärker reguliert werden
Sport 01.02.2019

Fußball-Transfermarkt könnte stärker reguliert werden

Das Gebäude des Fußballverbandes in Monnerich.

Fußball-Transfermarkt könnte stärker reguliert werden

Das Gebäude des Fußballverbandes in Monnerich.
Foto: Fernand Konnen
Sport 01.02.2019

Fußball-Transfermarkt könnte stärker reguliert werden

Joe TURMES
Joe TURMES
Von der kommenden Saison an könnten die Leihgeschäfte im Luxemburger Fußball stark reduziert werden. Der Luxemburger Fußballverband FLF organisiert ein Referendum.

In der kommenden Saison könnte es zu einer tiefgreifenden Änderung im Luxemburger Transfersystem kommen. Der Fußballverband organisiert ein Referendum und hat die Unterlagen an die Vereine verschickt. Wird der Vorschlag der FLF angenommen, könnte ein Verein in Zukunft während einer Saison (Sommer- und Wintertransferperiode) nur noch vier Spieler innerhalb seiner Liga verleihen.

Von den vier Spielern dürfen maximal zwei an einen Verein verliehen werden. Leihen zu Clubs aus höherklassigen oder unterklassigen Vereinen sind weiterhin in unbegrenzter Zahl möglich.

Teilnahme am Referendum ist Pflicht

Alle Luxemburger Vereine sind verpflichtet, am Referendum teilzunehmen. Sie haben zwei Wochen Zeit, um abzustimmen. Die Vereine haben eine unterschiedliche Anzahl an Stimmen. Dies hängt davon ab, über welche Anzahl an Teams sie verfügen und in welcher Liga ihre erste Männermannschaft vertreten ist. Erhält der Vorschlag des Luxemburger Verbands die absolute Mehrheit, werden die neuen Regeln, die nur den Männerbereich betreffen, von der kommenden Saison an angewandt.

Die neuen Regeln sollen verhindern, dass die Spitzenvereine den Transfermarkt kontrollieren. So sollen verliehene Spieler grundsätzlich mit ihrem neuen Club gegen ihren alten Verein auflaufen dürfen. In der jüngeren Vergangenheit kam es regelmäßig vor, dass Spielern dies verboten war. Auch soll es nicht mehr erlaubt sein, dass der abgebende Club weiterhin das Gehalt oder einen Teil des Gehalts seines verliehenen Spielers zahlt.



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