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Fußball: Sinani lässt FLF-Team jubeln
Sport 2 Min. 13.10.2020

Fußball: Sinani lässt FLF-Team jubeln

Danel Sinani lässt sich feiern.

Fußball: Sinani lässt FLF-Team jubeln

Danel Sinani lässt sich feiern.
Ben Majerus / sportspress.lu
Sport 2 Min. 13.10.2020

Fußball: Sinani lässt FLF-Team jubeln

Yves BODRY
Yves BODRY
Revanche geglückt. In der Nations League bezwingt Luxemburg Montenegro mit 2:1 und ist somit neuer Tabellenführer in der Gruppe 1 der Liga C.

Nach der unglücklichen Hinspiel-Niederlage (0:1) konnte sich die Mannschaft von Trainer Luc Holtz erfolgreich revanchieren. Trotz eines Rückstands kämpften sich Jans und Co. zurück in die Partie. Muratovic vor der Pause und Sinani kurz vor Schluss drehten die Partie zugunsten der FLF-Auswahl.

Danel Sinani war erneut der entscheidende Mann.
Danel Sinani war erneut der entscheidende Mann.
Ben Majerus / sportspress.lu

„Taktisch perfekte Leistung“

„Eine taktisch perfekte Leistung meiner Mannschaft. Bis auf das Gegentor natürlich. Wir sind der verdiente Sieger. Nach dem Rückstand war das 1:1 vor der Pause enorm wichtig“, so Luc Holtz nach der Partie gegenüber RTL. 

Nach vier Spielen belegt Luxemburg nun punktgleich mit Montenegro, aber mit dem besseren direkten Vergleich, die Tabellenspitze.

Nach dem Sieg gegen Zypern (2:0), der trotz einer schwachen zweiten Halbzeit in Ordnung ging, reiste die FLF-Mannschaft mit viel Selbstvertrauen zum Spitzenspiel nach Montenegro. Nationaltrainer Luc Holtz musste nach dem Ausfall von Selimovic seine Abwehrreihe erneut umbauen.

Dirk Carlson zeigte erneut eine starke Leistung.
Dirk Carlson zeigte erneut eine starke Leistung.
Ben Majerus / sportspress.lu

Das brachte die FLF-Auswahl aber nicht aus dem Konzept. Und auch mit den schlechten Platzverhältnissen kamen die Luxemburger den Umständen entsprechend gut zurecht. Die erste Halbzeit war ein Duell auf Augenhöhe.

Kampfbetonte Partie

Es war eine kampfbetonte Partie mit wenigen spielerischen Höhepunkten. Die Luxemburger Elf spielte konzentriert, machte die Räume geschickt eng und ließ kaum eine Chance des Gegners zu.

Die erste Chance des Spiels ging auf das Konto von Muratovic, der das Vertrauen von Trainer Holz erhalten hatte. Der F91-Angreifer erkämpfte sich den Ball, doch sein Abschluss war nicht präzise genug (16.').

Von den leicht favorisierten Montenegrinern war zunächst nicht viel zu sehen. Doch die individuelle Klasse der Mannschaft zeigte sich nach 34 Minuten, als man mit der ersten Torgelegenheit gleich in Führung ging. Nach einem unnötigen Ballverlust der Luxemburger kam Jovetic an den Ball und dessen präzise Hereingabe konnte Ivanovic mit dem Kopf verwerten (1:0).

Antwort von Muratovic

Luxemburg zeigte sich wenig beeindruckt und hielt an seinem Spiel fest. Die Belohnung folgte in den 42.'. Rodrigues konnte sich im gegnerischen Strafraum behaupten, sein Pass landete bei Muratovic, der die Übersicht behielt und zum 1:1 traf.

Mit dem Mut des Ausgleichstreffers gingen die Luxemburger auch die zweiten 45 Minuten an. Die FLF-Spieler hatten zwar ein spielerisches Übergewicht, konnten sich zunächst aber kaum zwingende Torchancen erspielen.

Gefährlich wurde es bei einem Freistoß von Sinani, der allerdings knapp über das Tor ging (64.'). Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken.

Doch nach seinen beiden entscheidenden Toren gegen Zypern, sollte der Belgien-Legionär Sinani auch diese Partie entscheiden. In der 86.' wurde er von Jans angespielt und sein präziser Schlenzer landete unhaltbar im langen Eck von Mijatovic.

Danel Sinani nimmt Maß und trifft zum 2:1.
Danel Sinani nimmt Maß und trifft zum 2:1.
Ben Majerus / sportspress.lu

Drei Platzverweise in der Nachspielzeit

Zum Schluss wurde es noch einmal hektisch. Der eingewechselte Olivier Thill geriet mit Jankovic aneinander. Beide Spieler sahen die Rote Karte. Bei der gleichen Aktion sah Simic Gelb-Rot. Spielentscheidend war das nicht mehr, da der Schiedsrichter einen Augenblick später die Partie beendete.

Am 14. November muss Luxemburg nun in Zypern antreten, um die Tabellenführung zu verteidigen. Eine ungewohnte Situation für die FLF-Auswahl, doch nach der Reifeprüfung in Montenegro, dürfte auch diese Aufgabe zu meistern sein.

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