Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Fußball in der Schweiz: Der nervenstarke FC Thun
Sport 18.02.2016 Aus unserem online-Archiv

Fußball in der Schweiz: Der nervenstarke FC Thun

Nicht übermütig werden: Jeff Saibene (Trainer FC Thun) mahnt trotz guter Zwischenbilanz zu konzentrierter Arbeit.

Fußball in der Schweiz: Der nervenstarke FC Thun

Nicht übermütig werden: Jeff Saibene (Trainer FC Thun) mahnt trotz guter Zwischenbilanz zu konzentrierter Arbeit.
Foto: Ben Majerus
Sport 18.02.2016 Aus unserem online-Archiv

Fußball in der Schweiz: Der nervenstarke FC Thun

Jeff Saibenes Aufgabe war es, den FC Thun aus dem Keller zu holen. Neun Spiele später ist diese Mission so gut wie erfüllt - vor allem dank guter Nerven und einer starken Bank.

(tom) - Jeff Saibene ist ganz offensichtlich kein vorschneller Optimist. Angesprochen auf ein Zwischenfazit seiner Arbeit beim FC Thun (CH), den er im Oktober letzten Jahres von Ciriaco Sforza übernahm, nennt der Luxemburger Trainer die Zwischenbilanz zwar "äußerst positiv", mahnt aber gleichzeitig: "Das kann sich alles schnell wieder wenden. Wir dürfen den Bodenhalt nicht verlieren und müssen weiter hart arbeiten."

Das, was sich da "schnell wenden" kann, ist tatsächlich ein respektabler Erfolg: In neun Spielen seit Saibenes Übernahme holte der FC Thun in der höchsten Schweizer Spielklasse, der Raiffeisen Super League, sechs Siege bei drei Niederlagen. Macht achtzehn Punkte - nur drei weniger als dem Spitzenreiter FC Basel in diesem Zeitraum gelangen.

Raus aus dem Tabellenkeller

Als Saibene in Thun anfing, sah das weniger rosig aus: der Club steckte im Abstiegskampf, war punktgleich mit dem Tabellenletzten. Heute sind es beruhigende sieben Punkte Abstand auf Schlusslicht Lugano. Mission - so gut wie - erfüllt.

Ursächlich dafür ist ganz offensichtlich eine gewisse Nervenstärke, gepaart mit einer Portion Glück: Drei der sechs Siege kamen in den letzten Spielminuten oder in der Nachspielzeit zustande. Saibene hat eine weitere Erklärung anzubieten: "Eine gute Ersatzbank kann eine Entscheidung herbeiführen." Als Beispiele nennt der Coach Spieler wie Munsy, Peyretti oder Rojas.

In den nächsten beiden Spielen trifft der FC Thun auf den "Kantonsrivalen" Young Boys Bern (am Samstag) und Tabellenführer FC Basel (am Samstag, 28. Februar).


Lesen Sie mehr zu diesem Thema