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Fußball-EM 2020: Brüssel kein Spielort
In Brüssel wird der Ball in zweieinhalb Jahren nicht rollen.

Fußball-EM 2020: Brüssel kein Spielort

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In Brüssel wird der Ball in zweieinhalb Jahren nicht rollen.
Sport 07.12.2017

Fußball-EM 2020: Brüssel kein Spielort

Joe TURMES
Joe TURMES
Die belgische Hauptstadt Brüssel wird kein Spielort bei der EM 2020. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA am Donnerstag in Nyon.

(dpa) - Die belgische Hauptstadt Brüssel wird kein Spielort bei der EM 2020. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union UEFA am Donnerstag in Nyon.

Aufgrund ständiger Verzögerungen beim Bau des neuen, rund 300 Millionen Euro teuren Stadions in Brüssel hatte die UEFA eine Frist bis zum 20. November gesetzt - bis dahin mussten alle nötigen Baugenehmigungen nach Nyon geschickt werden. Zwar sind dem Vernehmen nach Unterlagen eingereicht worden, mit der Aufnahme als Spielort für die erste paneuropäische EURO wurde es dennoch nichts.

Vier Spiele waren in Brüssel geplant

Das Grundproblem des Großprojektes auf dem Parkplatz des Brüsseler EXPO-Geländes ist ein Konflikt mit der Gemeinde Grimbergen in der Provinz Flämisch-Brabant, der ein Teil des geplanten Stadion-Areals gehört. Die Flamen und die Wallonen sind in Belgien seit dem 19. Jahrhundert in tiefster Abneigung miteinander verbunden.

In Belgien sollen eigentlich drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale ausgetragen werden. Als Ersatz bekam das Wembley-Stadion den Zuschlag, in London werden nun sieben statt der bislang geplanten drei Spiele stattfinden.