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Fußball: Deville will zurück ins Nationalteam
Sport 01.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Fußball: Deville will zurück ins Nationalteam

Maurice Deville peilt nun die Rückkehr in die Nationalmannschaft an.

Fußball: Deville will zurück ins Nationalteam

Maurice Deville peilt nun die Rückkehr in die Nationalmannschaft an.
Foto: Chris Karaba/LW-Archiv
Sport 01.12.2017 Aus unserem online-Archiv

Fußball: Deville will zurück ins Nationalteam

Mit guten Leistungen hat sich Stürmer Maurice Deville in Mannheim in den Fokus gespielt. Nun will er auch in der FLF-Auswahl wieder zum Thema werden.

(jan) - Ziel: 3. Liga. Maurice Deville hat nicht nur Fuß gefasst bei Waldhof Mannheim, er will mit seinem Club auch aufsteigen. Nachdem der Fußball-Nationalspieler mit dem Südwest-Regionalligisten einen Stotterstart hingelegt hat, kommt er langsam aber sicher in die Gänge. "Ich will am Ende der Saison auf dem Tabellenplatz stehen, auf dem wir uns jetzt befinden", sagt Deville gegenüber dem "Mannheimer Morgen".

Waldhof ist Zweiter, direkt hinter Spitzenreiter Saarbrücken, bei dem Deville zwischen 2013 und 2014 unter Vertrag stand. Der Vize-Rang berechtigt zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Dass der Club aktuell so weit oben steht, hat er auch seinem Luxemburger zu verdanken. Beim 2:0-Sieg in Elversberg, ebenfalls ein Ex-Club Devilles, zeigte der 25-Jährige auf ungewohnter Position im Mittelfeld eine starke Leistung. "Ich spiele sowieso lieber rechts als im Sturmzentrum", erklärt er und verweist darauf, dass er auch zu Zweitligazeiten in Kaiserslautern regelmäßig die rechte Seite beackert hatte.

Fan entschuldigt sich

Doch auch wenn sich Deville nun im Club in die Startelf gespielt hat, steht ihm dieser Weg in der Nationalmannschaft noch bevor. Zuletzt war der Offensivspieler von Trainer Luc Holtz nicht einmal mehr in den Kader berufen worden. "Die Konkurrenz ist da. Wenn man im Verein nicht spielt oder schlechte Leistungen abliefert, wird man nicht berücksichtigt", gibt sich Deville realistisch: "Ich weiß, dass ich liefern muss."

Das musste er auch in Mannheim, wo er nach dem Wechsel vom Erzfeind vom Betzenberg einen schweren Stand hatte. "Es gab einzelne Anfeindungen, nachdem ich zu Saisonbeginn nicht überzeugen konnte. Bei unserem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hat sich in dieser Woche ein Fan bei mir entschuldigt, weil er in Internetforen so negativ über mich geschrieben hatte. Seine Reaktion hat mich sehr gefreut, denn so etwas macht nicht jeder", wird er zitiert.

Im Kampf um Stamm- und Ligaplätze geht es für den Luxemburger am Samstag erneut gegen einen Club nahe der Heimat. Im Duell mit Kellerkind Völklingen (14 Uhr) wollen die Mannheimer den zweiten Rang festigen. "Ich versuche, die Spieler so einzusetzen, dass sie ihre Stärken für die Mannschaft einbringen können", erläutert Trainer Michael Fink. Somit könnte Deville seine nächste Chance bekommen.


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