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Frühes Aus für Minella und Muller
Sport 28.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Frühes Aus für Minella und Muller

Gilles Muller liegen die French Open einfach nicht.

Frühes Aus für Minella und Muller

Gilles Muller liegen die French Open einfach nicht.
Foto: Tim Clayton
Sport 28.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Frühes Aus für Minella und Muller

Die French Open sind für das FLT-Duo nach der ersten Runde beendet. Die Leistungen waren sehr unterschiedlich.

(dat/jot) - Gilles Muller (Weltranglistenposition: 34/Nr. 32) und Mandy Minella (286) sind in der ersten Runde der French Open in Paris ausgeschieden.

Das Duell gegen Ernests Gulbis (LAT/160) begann für den Luxemburger positiv: Zwei Breaks brachten dem Linkshänder das 6:2 ein.  Doch dann schwächelte Muller vor allem beim Aufschlag. Die Quote beim ersten Aufschlag war in den Sätzen zwei und drei zu niedrig (44 und 39 Prozent erster Aufschläge im Feld). Und Gulbis spielte etwas konstanter in allen Bereichen. Nach dem 4:6 im zweiten Satz führte der FLT-Spieler im dritten Durchgang mit 2:0, aber musste sich wieder vom lettischen Qualifikanten einfangen lassen, um danach den dritten Satz mit 4:6 zu verlieren.

Nach fast drei Stunden und einem 6:3 im vierten Durchgang qualifizierte sich Gulbis für die zweite Runde von Roland Garros, wo er 2014 im Halbfinale stand. In Runde zwei trifft er auf Matteo Berrettini (I/96).

"Ich habe in den wichtigen Momenten sehr schlecht agiert. Ich hatte eine katastrophale Ausbeute bei meinen Breakchancen. Wenn ich die Chance hatte, meinen Gegner etwas zu distanzieren, ist mir dies nicht gelungen. So ist es dann ganz schwierig, eine Begegnung zu gewinnen. Im vierten Satz bin ich etwas eingebrochen, sowohl in physischer als auch in mentaler Hinsicht", erklärte Muller nach der Begegnung.

Minella führte mit 5:4 im ersten Satz

Minella wartet weiterhin auf den ersten Sieg im Hauptfeld der French Open. In Paris unterlag die FLT-Spielerin mit 6:7 (5:7) und 2:6 gegen Maria Sakkari aus Griechenland (38). Im ersten Satz stand Minella zwei Punkte vor dem Satzgewinn, doch sie belohnte sich nicht für ihre gute Leistung. Im zweiten Durchgang kämpfte sie sich nach einem 0:2 wieder heran, aber musste sich schlussendlich ihrer Kontrahentin geschlagen geben.

Mandy Minella ging an ihre Leistungsgrenze.
Mandy Minella ging an ihre Leistungsgrenze.
Foto: Tim Clayton

"Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich wieder auf einem sehr guten Niveau agieren kann. Ich habe alles so umgesetzt, wie ich es zusammen mit Tim (Sommer, Minellas Trainer und Ehemann, Anm. der Red.) geplant hatte. Meine hohen Returns mit viel Spin und meine Stoppbälle haben Sakkari gar nicht gefallen. Ich kann stolz auf meine Leistung gegen eine starke Gegnerin sein. Wenn ich so weitermache, werde ich mich demnächst wieder unter den Top 150 der Weltrangliste befinden", so Minella.


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