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Frauenfußball: Niederkorn zieht Team zurück
Sport 10.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Frauenfußball: Niederkorn zieht Team zurück

Leila Jamil hielt dem Verein bis zuletzt die Treue.

Frauenfußball: Niederkorn zieht Team zurück

Leila Jamil hielt dem Verein bis zuletzt die Treue.
Foto: Stéphane Guillaume
Sport 10.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Frauenfußball: Niederkorn zieht Team zurück

Andrea WIMMER
Andrea WIMMER
Der FC Progrès Niederkorn hat die Konsequenzen aus den Kanterniederlagen gezogen und sein Team im Frauenfußball abgemeldet.

Der FC Progrès Niederkorn tritt in der aktuellen Saison nicht mehr im Frauenfußball an. Der Verein teilte dies auf Facebook mit. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem das Nachwuchsteam in der höchsten Liga mehrfach sehr hohe Niederlagen hatte einstecken müssen. Die Mannschaft habe nicht mehr genug Spielerinnen zur Verfügung, hieß es. Zudem seien die Leistungsunterschiede im Vergleich zu den Gegnern zu groß.

Am vergangenen Samstag hatte Niederkorn 0:37 gegen Bettemburg verloren. Die Tordifferenz des punktlosen Tabellenletzten beträgt 1:125. Am Mittwochabend hätte die Partie gegen Spitzenreiter Racing auf dem Programm gestanden, Niederkorn trat nicht mehr an.

16 Meistertitel

In der Geschichte des Luxemburger Frauenfußballs ist Niederkorn mit 16 Meistertiteln der erfolgreichste Club. In der jüngeren Vergangenheit konnte man nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. Zu Beginn der Saison 2020/21 war ein Neuaufbau geplant. Unter der Führung einiger Routiniers sollten Nachwuchsspielerinnen Erfahrung sammeln. Doch die routinierten Akteurinnen hörten den Angaben zufolge im Laufe der Spielzeit auf.


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Zuletzt trat Niederkorn ausschließlich mit Cadettes- und Jeunes-Filles-Spielerinnen an. Verletzungsbedingt bestand die Mannschaft von Trainer Joe Labalestra auch teilweise aus weniger als elf Spielerinnen.

„Der Vorstand hat die Entscheidung zum Rückzug nun getroffen, um die Mädchen zu schonen“, sagte Olivier Ciancanelli, der Verantwortliche für den Jugendfußball, auf Anfrage. Man habe nach wie vor großen Respekt vor dem Mut, den die jungen Spielerinnen bewiesen hätten. 

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