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Frankfurt steht im Europa-League-Finale
Sport 4 2 Min. 05.05.2022
Europa League

Frankfurt steht im Europa-League-Finale

Pablo Fornals von West Ham United und Lucas Silva Melo (r.) von Eintracht Frankfurt in Aktion. Links Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt.
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Frankfurt steht im Europa-League-Finale

Pablo Fornals von West Ham United und Lucas Silva Melo (r.) von Eintracht Frankfurt in Aktion. Links Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt.
Foto: Arne Dedert/dpa
Sport 4 2 Min. 05.05.2022
Europa League

Frankfurt steht im Europa-League-Finale

Die Europa-League-Überflieger von Eintracht Frankfurt stehen auf ihrer beeindruckenden Traumreise kurz vor der Krönung.

(dpa) - Die Europa-League-Überflieger von Eintracht Frankfurt stehen auf ihrer beeindruckenden Traumreise kurz vor der Krönung. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner stürmte in einer weiteren magischen Nacht durch das 1:0 (1:0) im Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United erstmals seit 42 Jahren wieder in ein Endspiel auf europäischer Bühne und greift am 18. Mai in Sevilla nach dem silbernen Pott. Im Finale treffen die Hessen auf die Glasgow Rangers, die sich gegen RB Leipzig durchsetzten (siehe Infokasten unten).


03.05.2022, Spanien, Villarreal: Fußball: Champions League, Halbfinale, Rückspiel, FC Villarreal - FC Liverpool, im Estadio de la Ceramica. Liverpools Mohamed Salah und Villarreals Pervis Estupinan (r) kämpfen um den Ball. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Im atemberaubend lauten Frankfurter Hexenkessel überzeugten die Hessen wie schon beim beeindruckend souveränen 2:1 im Hinspiel in London. Rafael Borré (26.') traf für die SGE, die nach Rot gegen West Hams Aaron Cresswell (17.', nach Videobeweis) lange in Überzahl spielte. Der emotionale Fußballabend befeuerte die Eintracht-Hoffnungen auf eine Wiederholung des UEFA-Cup-Triumphs von 1980.

Anders als vor drei Jahren machte die Eintracht diesmal dank eines souveränen Auftritts den letzten Schritt ins Endspiel – damals war der Traum vom Titel dramatisch im Halbfinale beim FC Chelsea geplatzt. Die Frankfurter bleiben in ihrem Lieblingswettbewerb in dieser Saison dazu ungeschlagen.

Ansgar Knauff von Eintracht Frankfurt und Ben Johnson (r.) von West Ham United in Aktion.
Ansgar Knauff von Eintracht Frankfurt und Ben Johnson (r.) von West Ham United in Aktion.
Foto: Arne Dedert/dpa

Seit Tagen hatte sich die ganze Stadt in einem Rausch befunden, die Euphorie war nicht erst seit dem Sensationstriumph gegen Barcelona gewaltig. Im Vorfeld kam es allerdings auch zu Ausschreitungen beider Fanlager.

Auf der Tribüne tummelten sich UEFA-Präsident Aleksander Ceferin oder Bundestrainer Hansi Flick. Dazu ehemalige Eintracht-Trainer wie Friedhelm Funkel, Armin Veh oder Niko Kovac, selbst der in Ungnade gefallene Adi Hütter.

Glasner schickte seine Elf trotz der ausgezeichneten Ausgangslage mit der klaren Forderung ins Spiel, „dass wir hier auf Sieg spielen von der ersten Sekunde an“. Dabei setzte er im Vergleich zum Hinspiel wieder auf den zuletzt gesperrten Evan Ndicka, für den verletzten Jesper Lindström begann Jens Petter Hauge.

Nach einer eindrucksvollen Choreo startete die Partie vor 48.000 größtenteils in weiß gekleideten Fans allerdings mit einem Schock für die Eintracht. Abwehrchef Martin Hinteregger verletzte sich in einem Sprintduell und musste bereits nach sieben Minuten durch Almamy Toure ersetzt werden.

Doch nachdem Cresswell wegen einer Notbremse an Hauge vom Platz geflogen war, nutzten die Hessen gleich ihre Überzahl. Am Ende des ersten sehenswerten Angriffs schob Borre frei aus rund zehn Metern ein. Die Führung gab den anfangs noch nervös wirkenden Frankfurtern spürbar Sicherheit. Bei der einzigen Offensivaktion der Gäste rettete Evan Ndicka auf der Linie (44.').

Auch nach der Pause kontrollierte die Eintracht das Geschehen. West Ham gab sich zwar in Unterzahl nicht auf, die Angriffe der Engländer verpufften aber meist. Ein Kopfball von Craig Dawson (60.') war lange die beste Möglichkeit. Frankfurt verwaltete die Führung und verpasste es, den zweiten Treffer nachzulegen. In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig, auch West Hams Teammanager David Moyes (78.') sah Rot.

Glasgows John Lundstram jubelt nach dem Tor zum 3:1.
Glasgows John Lundstram jubelt nach dem Tor zum 3:1.
Foto: dpa

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