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Fränk Schleck: "Ich habe ein gutes Gefühl"
Sport 15.10.2012 Aus unserem online-Archiv

Fränk Schleck: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Um 17.45 Uhr traf Fränk Schleck in Begleitung seines Anwalts Albert Rodesch in der Maison des Sports ein.

Fränk Schleck: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Um 17.45 Uhr traf Fränk Schleck in Begleitung seines Anwalts Albert Rodesch in der Maison des Sports ein.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 15.10.2012 Aus unserem online-Archiv

Fränk Schleck: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Knapp drei Stunden dauerte die Anhörung von Fränk Schleck vor dem Disziplinarausschuss der Alad (Agence Luxembourgeoise Antidopage). Kurz vor 21 Uhr präsentierte sich der 32-Jährige dann sichtlich erleichtert und auch zuversichtlich den wartenden Pressevertretern.

(jg) - Knapp drei Stunden dauerte die Anhörung von Fränk Schleck  vor dem Disziplinarausschuss der Alad (Agence Luxembourgeoise Antidopage). Kurz vor 21 Uhr präsentierte sich der 32-Jährige dann sichtlich erleichtert und auch zuversichtlich den wartenden Pressevertretern.

"Ich möchte mich zunächst einmal bei der Alad bedanken. Man hat meinen Zeugen die Möglichkeit geboten auszusagen. Unser ausgiebiges Dossier hatten wir bereits vor einer Woche abgegeben und nun lassen wir den zuständigen Instanzen auch die nötige Zeit, um zu einem Urteil zu gelangen. Ich bin sehr zufrieden und habe auch ein gutes Gefühl. Wir haben viel Energie und Zeit in die Vorbereitung unser Verteidigung gesteckt. Ich habe vollstes Vertrauen, dass der Disziplianausschuss nun nach unseren Erklärungen und Aussagen zu dem richtigen Ergebnis kommt", erklärte er in Anwesenheit seines Anwalts Albert Rodesch.

Wann Fränk Schleck endgültig Gewissheit hat, ob, und wenn ja wie lange er gesperrt wird, steht noch in den Sternen. "Man sollte der Alad nun die nötige Zeit lassen. Wann mit einem Urteilsspruch zu rechnen ist, ist schwer  zu sagen", so Fränk Schleck am Montagabend.

Maxime Monfort: "Einem Freund helfen"

Als Zeuge des Mondorfers war auch Teamkollege Maxime Monfort in der Maison des Sports vorstellig geworden. "Ich bin hier um einem Freund zu helfen und die Wahrheit zu sagen", so der Belgier.

Erinnern wir daran, Fränk Schleck während der diesjährigen Tour de France positiv auf das Diuretikum Xipamid getestet worden war. Am 14. Juli war die Probe genommen worden, drei Tage später wirbelte die Bekanntgabe des Resultats nicht nur die Luxemburger Sportwelt durcheinander. Der 32-Jährige wurde umgehend aus der Tour-Mannschaft genommen und beteuerte schnell, die Substanz nicht wissentlich genommen zu haben. Die nationale Anti-Doping-Agentur gab das komplizierte Dossier an den Disziplinarausschuss weiter. Die Alad ihrerseits wurde zuvor vom nationalen Radsportverband FSCL angesucht, nachdem der Weltradsportverband UCI die FSCL beauftragt hatte, schnellstmöglich ein Verfahren gegen Fränk Schleck einzuleiten.