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Formel-1-Rennleiter ist tot
Sport 14.03.2019

Formel-1-Rennleiter ist tot

Charlie Whiting wurde nur 66 Jahre alt.

Formel-1-Rennleiter ist tot

Charlie Whiting wurde nur 66 Jahre alt.
AFP
Sport 14.03.2019

Formel-1-Rennleiter ist tot

Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting ist tot. Als Todesursache nennt der Weltverband eine Lungenembolie. Whiting war eine zentrale Figur in der Rennserie, die am Sonntag in Australien in ihre neue Saison startet.

(dpa) - Der plötzliche Tod von Renndirektor Charlie Whiting hat die Formel 1 kurz vor dem Saisonstart geschockt. Der Brite starb am Donnerstag im Alter von 66 Jahren in Melbourne an einer Lungenembolie, wie der Motorsport-Weltverband FIA mitteilte. Noch am Tag vor seinem Tod war Whiting in Australien im Fahrerlager gewesen und hatte die Vorbereitungen auf das Auftaktrennen überwacht. „Die Formel 1 hat in Charlie einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren“, sagte FIA-Präsident Jean Todt.


ARCHIV - 20.03.2018, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Der Luftfahrtunternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda steht vor einem Airbus seiner Fluggesellschaft Laudamotion. Formel-1-Legende Niki Lauda befindet sich nach einer Lungentransplantation und Grippe-Erkrankung weiter auf dem Weg der Besserung. Lauda wird am Freitag (22.2.) 70 Jahre alt. (zu dpa "Niki Lauda auf dem Weg der Besserung: «Kämpft wie ein Löwe»") Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ein Leben als Kämpfer
Niki Lauda hat nicht nur die Grüne Hölle überstanden. Im Leben der österreichischen Formel-1-Ikone kam es oft auf das Kämpferherz an. Derzeit erholt er sich in Wien von einer Lungentransplantation und Grippe-Erkrankung. Lauda will schnell zurück ins normale Leben.

Die Rennställe und Piloten zeigten sich in tiefer Trauer und würdigten die wichtige Rolle Whitings in der Königsklasse. Seit 1997 war er als Renndirektor für den organisatorischen Ablauf aller Grand Prix, die Sicherheit und die Klärung technischer Streitfragen verantwortlich. Formel-1-Sportchef Ross Brawn reagierte tief betroffen auf die Nachricht vom Tod seines Freundes: „Das ist nicht nur für mich ein großer Verlust, sondern für die ganze Formel-1-Familie, die FIA und den gesamten Motorsport.“

Whiting hatte seine Motorsport-Karriere wie so viele als Mechaniker begonnen. Gemeinsam mit seinem Bruder Nick arbeitete er von 1977 an in der Formel 1 beim Hesketh-Rennstall. Später wechselte er zu Bernie Ecclestones Brabham-Team und wurde dort Cheftechniker. 1988 trat er dann einen Job als technischer Delegierter beim Weltverband an und machte sich einen Namen als penibler Regelwächter.


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TV-Zuschauern wurde Whiting vor allem dadurch bekannt, dass er via Signalanlage den Start zu jedem Rennen vollzog. „Charlie hat eine Schlüsselrolle in diesem Sport gespielt, er war als Renndirektor für viele Jahre der Schiedsrichter und die Stimme der Vernunft“, sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Der Renault-Rennstall sah in Whiting „einen der Eckpfeiler und Anführer unseres Sports“, Williams nannte ihn „eine wahre Legende“.


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