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Formel-1-Rennen in China vorerst abgesagt
Sport 12.02.2020

Formel-1-Rennen in China vorerst abgesagt

In China wird im April kein Formel-1-Rennen ausgetragen.

Formel-1-Rennen in China vorerst abgesagt

In China wird im April kein Formel-1-Rennen ausgetragen.
Foto: AFP
Sport 12.02.2020

Formel-1-Rennen in China vorerst abgesagt

Am 19. April sollte in Shanghai der Grand-Prix von China stattfinden. Dazu kommt es aber vorerst nicht. Grund dafür ist die Gefahr durch den Corona-Virus.

(sid) - Das Formel-1-Rennen in China ist wegen des grassierenden Corona-Virus auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Diese Entscheidung teilte der Automobil-Weltverband FIA am Mittwoch mit. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai hätte am 19. April das vierte Saisonrennen der Motorsport-Königsklasse stattfinden sollen.


This undated and unlocated image handout by the Ferrari Press Office on February 11, 2020 shows Ferrari German Formula One driver Sebastian Vettel (R) and Ferrari Monagascan Formula One driver Charles Leclerc posing with the new Ferrari Formula One SF1000. (Photo by Handout / FERRARI PRESS OFFICE / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / FERRARI PRESS OFFICE" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
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Man werde sich die nötige Zeit lassen, "um die Realisierbarkeit potenzieller Alternativtermine zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr zu untersuchen, falls sich die Situation bessert", teilte die FIA mit.

Letztmals wurde 2011 ein Formel-1-Rennen aufgrund widriger äußerer Umstände abgesagt, der Grand Prix von Bahrain. In dem Königreich im Persischen Golf herrschten damals im Zuge des "Arabischen Frühlings" massive politische Unruhen.

Mehrere Sportevents abgesagt

Zuvor waren in China unter anderem die für den 13. bis 15. März in Nanjing geplante Hallen-WM der Leichtathleten, das Formel-E-Rennen in Sanya (21. März) sowie mehrere Qualifikationsturniere für die Olympischen Sommerspiele in Tokio abgesagt worden.

Die FIA hatte am 30. Januar die Öffentlichkeit darüber informiert, "wenn notwendig, alle Schritte einleiten, um die globale Motorsportgemeinschaft und die Öffentlichkeit zu schützen". Bis Mittwoch lagen in China mehr als 44.600 Infektionsfälle vor, verzeichnet wurden bislang 1100 Tote. Insgesamt traten bislang in rund 25 Ländern Infektionen mit dem Coronavirus auf, darunter auch in Luxemburgs Nachbarländern Deutschland und Frankreich.


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