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Formel-1-Qualifying in Japan verschoben
Sport 11.10.2019

Formel-1-Qualifying in Japan verschoben

Sebastian Vettel und Co. haben die Wetterprognose genau im Blick.

Formel-1-Qualifying in Japan verschoben

Sebastian Vettel und Co. haben die Wetterprognose genau im Blick.
Foto: AFP
Sport 11.10.2019

Formel-1-Qualifying in Japan verschoben

Der Supertaifun "Hagibis" hat nun auch Einfluss auf die Formel 1. Das Qualifying wurde verlegt.

(sid) - Die Formel 1 hat auf die Gefahren des nahenden Supertaifuns "Hagibis" reagiert und weitreichende Änderungen am GP von Japan beschlossen. Das am Samstag um 8 Uhr Luxemburger Zeit angesetzte Qualifying zum 17. Saisonrennen wurde auf Sonntag (3 Uhr Luxemburger Zeit) verschoben, das dritte freie Training dagegen gänzlich gestrichen. Das Rennen am Sonntag (7.10 Uhr Luxemburger Zeit) soll wie geplant stattfinden. Je nach Verlauf des Unwetters sind weitere Anpassungen aber nicht ausgeschlossen.

Die Entscheidung sei "im Interesse der Sicherheit der Zuschauer, der Fahrer und aller Personen entlang der Strecke" getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung.

Die Teams zeigten Verständnis. "Es ist traurig für die Fans", sagte Ferrari-Boss Mattia Binotto, "aber die Sicherheit geht vor." Ähnlich äußerten sich die Verantwortlichen anderer Teams wie Haas, Renault oder Alfa Romeo.

Zum dritten Mal Verlegung der Zeitenjagd in Japan

Die Verlegung der Zeitenjagd ist keine Premiere in Suzuka. Bei ähnlichen Bedingungen 2004 und 2010 war das Qualifying ebenfalls auf Sonntag verschoben worden. Auch beim GP der USA 2015 wurde aufgrund des schlechten Wetters eine Verschiebung beschlossen.

Die Fahrer hatten sich bereits am Donnerstag auf die Entscheidung eingestellt. "Die Sicherheit hat oberste Priorität, nicht nur für uns, sondern auch für die Zuschauer, die an die Strecke reisen", sagte Ferrari-Star Sebastian Vettel: "Ich denke nicht, dass es so gemütlich ist, wenn man bei dem angekündigten Wind und im strömenden Regen auf den Tribünen sitzt."


Am Sonntag werden zwischen Findel und Neudorf historische Fahrzeuge unterwegs sein.
Oldtimer auf der Rennstrecke
Mit dem automobilen Rennsport war Luxemburg einst eng verbunden. Mit einem ganz besonderen Rennen wird am Sonntag zwischen Findel und Neudorf an die ehemaligen Grand Prix de Luxemburg erinnert.

Der Supertaifun soll am Samstag auf die japanische Hauptinsel Honshu treffen, es wird mit Starkregen und gefährlichen Windstärken gerechnet. Am Sonntag soll sich die Wetterlage beruhigen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt laut offizieller Vorhersage der Formel 1 allerdings noch bei 90 Prozent.

Die Formel 1 folgt mit den Änderungen dem Beispiel der Rugby-WM in Japan. Dort waren zwei für Samstag geplante Spiele gestrichen wurden.

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