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Formel 1 in Hockenheim: Nervenstarker Rosberg rast auf Heim-Pole
Sport 2 Min. 30.07.2016

Formel 1 in Hockenheim: Nervenstarker Rosberg rast auf Heim-Pole

Nico Rosberg verwies seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton auf den zweiten Platz.

Formel 1 in Hockenheim: Nervenstarker Rosberg rast auf Heim-Pole

Nico Rosberg verwies seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton auf den zweiten Platz.
AFP
Sport 2 Min. 30.07.2016

Formel 1 in Hockenheim: Nervenstarker Rosberg rast auf Heim-Pole

Christoph BUMB
Christoph BUMB
Teil eins der Heimmission ist erfüllt. Nico Rosberg steht am Sonntag auf der Pole. Allerdings macht ein Elektronikproblem leichte Sorgen. Stallrivale Lewis Hamilton wird neben ihm starten.

(dpa) - Mit Nervenstärke hat sich Nico Rosberg die Pole Position für sein Formel-1-Heimrennen gesichert. Der gebürtige Wiesbadener ließ sich auch von kurzzeitigen Elektronikproblemen an seinem Silberpfeil nicht aufhalten und raste am Samstag auf Rang eins bei der Qualifikation zum Großen Preis von Deutschland vor Lewis Hamilton. „Die Runde war Hammer“, schwärmte Rosberg: „Das war ein großartiges Gefühl.“

Er verwies seinen Mercedes-Teamkollegen auf den zweiten Platz. Der WM-Spitzenreiter konnte nach einem Verbremser die Bestzeit seines Stallrivalen nicht mehr unterbieten. „Nicos Stärke hat den Lewis in den Fehler getrieben“, befand Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda: „Er hat den Lewis auf seiner Heimstrecke so richtig niedergemacht.“

Fünfte Pole der Saison für Rosberg

Wirklich gut drauf wirkte Hamilton danach nicht, allzu besorgt schien er allerdings auch nicht. „Es ist einer der besten Kurse zum Überholen“, meinte er mit Blick aufs Rennen an diesem Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky). Fünf der vergangenen sechs Rennen entschied Hamilton für sich.

Für Rosberg ist es die fünfte Pole in dieser Saison, die 27. insgesamt. Vor zwei Jahren hatte der mittlerweile 31-Jährige auf dem Hockenheimring von der Pole aus gewonnen.

Dritter wurde Daniel Ricciardo im Red Bull. Für den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel, der noch nie in Hockenheim gewinnen konnte und im Ferrari in diesem Jahr auch noch auf den ersten Sieg wartet, blieb nur der enttäuschende sechste Platz. „Es war irgendwo der Wurm drin, die Rundenzeit wollte nicht kommen“, konstatierte der 29 Jahre alte Vettel: „Die anderen sind schneller geworden, bei uns war die Luft draußen. Bitter, dass wir wieder weiter hinten stehen als geplant.“

Die Pole machten Hamilton und Rosberg weiter unter sich aus. Sechsmal startete Hamilton bereits in diesem Jahr vom ersten Platz, viermal Rosberg. Einmal nur konnte im Australier Ricciardo in Monaco ein Fahrer die Phalanx der Silberpfeile durchbrechen.

Wie schon im ersten Qualifikationsabschnitt legte auch im zweiten Rosberg zunächst vor. Und Hamilton mit einer schnelleren Runde nach. Vettel kam als Neunter weiter, der Rückstand auf Hamilton und Rosberg wuchs. Daran änderte sich auch nicht viel im dritten Durchgang, als es um die zehn besten Startplätze ging.

Rosberg schien auf Bestzeit-Kurs, bog dann aber in die Box ab. Ein Problem mit der Elektronik war aufgetreten. Hamilton übernahm erneut die Führung. Dann kam Rosberg wieder raus und unterbot Hamiltons Bestzeit. Der Brite wollte kontern, fuhr im ersten Sektor auch noch schneller als Rosberg, leistete sich dann aber einen Verbremser. Damit war die Chance auf die Pole dahin.

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