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Formel 1: Die wichtigsten Fakten zum Saisonauftakt
Sport 2 Min. 23.03.2017

Formel 1: Die wichtigsten Fakten zum Saisonauftakt

Ferrari mit Kimi Räikkönen glänzte bei den Testfahrten.

Formel 1: Die wichtigsten Fakten zum Saisonauftakt

Ferrari mit Kimi Räikkönen glänzte bei den Testfahrten.
Foto: Reuters
Sport 2 Min. 23.03.2017

Formel 1: Die wichtigsten Fakten zum Saisonauftakt

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Die Formel 1 legt wieder los. Das Auftaktrennen in Australien verspricht mehr Spannung als zuletzt. Die neuen Autos sollen für mehr Spektakel sorgen und die alte Ordnung durchbrechen.

(dpa) - Nach fast vier Monaten Rennpause startet die Formel 1 am Wochenende mit dem Grand Prix von Australien in die neue Saison. Der Grand-Prix-Zirkus setzt in den Jahrgang 2017 viele Hoffnungen.

Wie spannend wird der Saisonauftakt?

Eine umfassende Regelreform könnte die seit drei Jahren anhaltende Dominanz von Mercedes beenden. Vor allem Ferrari und Red Bull setzen darauf, mit den neuen Autos die "Silberpfeile" attackieren und um den Titel mitfahren zu können. Ferrari glänzte bei den Testfahrten mit Bestzeiten. Mercedes muss ohne Weltmeister Nico Rosberg (D) auskommen, weil dieser seine Karriere beendet hat. Der Finne Valtteri Bottas aber ist ein guter Ersatz und wird gemeinsam mit Lewis Hamilton (GB) alles daran setzen, die Attacken der Jäger abzuwehren.

Warum haben sich die Autos verändert?

Das Ziel der Reform ist mehr Spektakel. Die Boliden sollen die Fahrer wieder an ihre Grenzen bringen und die Fans entzücken. Breitere Flügel, breitere Reifen, mehr PS - so lautet das Rezept. Drei bis fünf Sekunden pro Runde schneller sind die Autos, die Kurven können rasanter durchfahren werden.

Was ist noch neu?

Es ist das erste Rennen unter der Regie der neuen Eigentümer von "Liberty Media", die den langjährigen Geschäftsführer Bernie Ecclestone entmachtet haben. Der Kanadier Lance Stroll gibt sein Grand-Prix-Debüt. Mit 18 Jahren ist der Williams-Pilot nach Max Verstappen (NL) der zweitjüngste Neuling in der Geschichte der Formel 1. Und es gibt eine neue Regel für Schlechtwetter-Starts: Sollte das Rennen künftig wegen Regens hinter dem Safety-Car beginnen, gibt es einen stehenden Start, sobald die Strecke dafür sicher genug ist.

Auf welcher Strecke wird gefahren?

Der Kurs im Albert Park von Melbourne führt teilweise über öffentliche Straßen, die für den Grand Prix zur Rennpiste umgewandelt werden. Die Strecke ist 5,303 km lang und führt um einen künstlich angelegten See. Im Rennen werden 58 Runden gefahren. Im Vorjahr gewann Mercedes-Pilot Rosberg. Rekordsieger in Melbourne ist Michael Schumacher (D), der im Ferrari vier Mal als Erster ins Ziel kam.

Wann ist das Ganze zu sehen?

Australien ist wie immer ein Grand Prix für Nachtschwärmer und Frühaufsteher. Das erste Training der neuen Saison beginnt am Freitag um 2 Uhr (alle Angaben Luxemburger Zeit), die zweite Übungseinheit um 6 Uhr. Qualifikation (am Samstag) und Rennen (am Sonntag) starten um 7 Uhr.


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