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FLF-Auswahl will sofort punkten
Im Angriff ist sich Aurélien Joachim seines Stammplatzes sicher.

FLF-Auswahl will sofort punkten

Foto: Ben Majerus
Im Angriff ist sich Aurélien Joachim seines Stammplatzes sicher.
Sport 2 Min. 08.09.2018

FLF-Auswahl will sofort punkten

Laurent SCHÜSSLER
Laurent SCHÜSSLER
Am Samstag beginnt die Nations League für Luxemburg mit einem Heimspiel gegen Moldawien. Nationaltrainer Luc Holtz warnt vor dem Auftaktgegner.

Moldawien, San Marino und Weißrussland heißen die drei Gegner der Luxemburger Nationalmannschaft im Fußball in der zweiten Gruppe der 4. Division in der Nations League. Die Spielregeln sind denkbar einfach: Der Gruppenerste steigt in die 3. Division auf. Zudem spielt er mit den drei anderen Gruppensiegern der 4. Division im Frühjahr 2020 ein Ticket für die EM 2020 aus.

Der Anreiz ist also ein recht großer. Weißrussland ist zwar leicht stärker einzuschätzen als Luxemburg, musste sich der Nationalauswahl aber auch schon geschlagen geben. Gegen San Marino müssen zwei Erfolge her, wie FLF-Präsident Paul Philipp forderte. Zum Auftakt geht es am Samstagabend (Anstoß um 20.45 Uhr im Stade Josy Barthel) gegen Moldawien. Ein Gegner, vor dem Nationaltrainer Luc Holtz warnt: "Ich sehe ein 50/50-Spiel. Allerdings nur, wenn wir mit einer anderen Einstellung in die Partie gehen als noch am vergangenen Dienstag gegen Bielefeld. Allerdings bin ich optimistisch, da die letzten Trainingsleistungen sehr gut waren."

Wie es seine Art ist, wollte er nicht auf die Mannschaftsaufstellung eingehen: "Ich werde kurzfristig und aus dem Bauch heraus entscheiden. Auf manchen Positionen ist die Konkurrenz innerhalb unseres Kaders einfach riesig." Alle 23 Spieler stehen für einen Einsatz zur Verfügung, auch Chanot, der gegen Bielefeld wegen eines Schlages frühzeitig ausgewechselt werden musste.

Kevin Malget will den Schwung der Europapokalkampagne des F91 in die Nationalelf mitbringen.
Kevin Malget will den Schwung der Europapokalkampagne des F91 in die Nationalelf mitbringen.
Foto: Ben Majerus

In den bisherigen vier Vergleichen gegen Moldawien konnte Luxemburg sich noch nie durchsetzen, verlor allerdings auch erst einmal. Die anderen drei Begegnungen endeten mit einem 0:0. Das soll sich am Samstagabend ändern. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber viele Kleinigkeiten, auf die man keinen Einfluss hat, können eine Begegnung in diese oder jene Richtung kippen lassen. Deshalb weise ich die Favoritenbürde zurück", hält sich Holtz bedeckt.

Sein Gegenüber Alexandru Spiridon muss für diese Begegnung auf seinen wichtigsten Spieler verzichten: Artur Ionita vom italienischen Erstligisten Cagliari ist wegen einer Gelb-Rot-Sperre nicht einsatzberechtigt. "Wir haben das gleiche Ziel wie Weißrussland oder Luxemburg und wollen ebenfalls Gruppenerster werden", so Spiridon. "Wir wissen, dass das nicht einfach wird. Luxemburg hat in der rezenten Vergangenheit große Fortschritte gemacht, doch auch wir haben uns verbessert. Wir wollen aufzeigen, dass wir weitaus stärker sind als es der 175. Platz in der Weltrangliste glauben macht."

Drei Tage nach dem Spiel gegen Moldawien trifft die FLF-Auswahl am Dienstag bereits auf San Marino. Vor der Reise Mitte Oktober zum dritten Gruppenspiel nach Weißrussland wäre ein geglückter Auftakt mit zwei Siegen Gold wert.

Eintrittskarten gibt es am Samstag noch ab 18.45 Uhr an den Kassen des hauptstädtischen Stadions für alle Kategorien außer der gedeckten Tribüne zu kaufen.

Mit dem Liveticker von wort.lu bleibe Sie auf dem Laufenden. Wir informieren Sie am Samstag ab 20.15 Uhr live aus dem Stade Josy Barthel.


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