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FLBB-Auswahl verliert nach Halbzeitführung
Sport 2 Min. 26.11.2020 Aus unserem online-Archiv

FLBB-Auswahl verliert nach Halbzeitführung

Philippe Gutenkauf (r.), Clancy Rugg (31) und den Luxemburgern gehen gegen die Isländer um Kari Jonsson in der zweiten Halbzeit die Ideen aus.

FLBB-Auswahl verliert nach Halbzeitführung

Philippe Gutenkauf (r.), Clancy Rugg (31) und den Luxemburgern gehen gegen die Isländer um Kari Jonsson in der zweiten Halbzeit die Ideen aus.
Foto: FIBA
Sport 2 Min. 26.11.2020 Aus unserem online-Archiv

FLBB-Auswahl verliert nach Halbzeitführung

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Dritte Partie, dritte Niederlage: Die Basketball-Nationalmannschaft startet gut ins Spiel, doch nach dem Seitenwechsel wird Island besser.

Die Basketball-Nationalmannschaft hat auch das dritte Spiel der WM-Vorqualifikation verloren. Am Donnerstag kassierte die FLBB-Auswahl in Bratislava eine 76:90-Niederlage gegen Island. 

Angeführt vom starken Clancy Rugg startete die FLBB-Auswahl gut in die Partie. Die Isländer konnten den luxemburgischen Center kaum stoppen. In der ersten Halbzeit erzielte Rugg 15 Punkte.

Vor allem in der Defensive überzeugte das Team von Trainer Ken Diederich in den ersten 20 Minuten. Island hatte kaum freie Würfe und der 2,16 m große Tryggvi Hlinason trat zunächst nur wenig in Erscheinung. Die Luxemburger setzten sich im zweiten Viertel leicht ab und führten zur Halbzeit mit 38:34.

Island wird besser

Nach den Seitenwechsel kämpfte sich Island zurück ins Spiel. Oliver Vujakovic und Co. verfehlten einige freie Würfe. Der mit vier Fouls vorbelastete Alex Laurent musste zur Hälfte des dritten Viertels auf die Bank. Island profitierte von leichtfertigen Ballverlusten des Gegners, übernahm die Führung und zog erstmals davon (58:48).

Clancy Rugg (l.) muss sich gegen die Isländer um Tryggvi Hlinason jeden seiner insgesamt 26 Punkte hart erkämpfen.
Clancy Rugg (l.) muss sich gegen die Isländer um Tryggvi Hlinason jeden seiner insgesamt 26 Punkte hart erkämpfen.
Foto: FIBA

Diederich ging ein großes Risiko ein und wechselte Laurent nach einer zweiminütigen Pause wieder ein. Nach 28 Minuten schied der 27-Jährige mit fünf Fouls aus. Die Luxemburger hatten Probleme mit der aggressiven Verteidigung der Isländer. Vor dem Schlussviertel führte der Favorit mit 66:59.

Die Luxemburger konnten sich nicht mehr zurück in die Partie kämpfen und verließen das Parkett am Ende als Verlierer. „Wir haben 25 Minuten lang sehr gut gespielt. „Die erste Halbzeit war möglicherweise unsere beste bislang. Ich bin stolz auf die Mannschaft, aber natürlich auch enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben. Nach der Halbzeit hat Island in der Verteidigung den Druck erhöht und uns so Probleme bereitet", sagte Coach Diederich nach dem Spiel.

Am Samstag (19 Uhr) treffen die Luxemburger in Bratislava auf die Slowakei.


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