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FIFA und UEFA schließen Russland aus
Sport 28.02.2022
Fußball

FIFA und UEFA schließen Russland aus

Die FIFA hat entschieden, dass Russland nicht an der WM teilnehmen darf.
Fußball

FIFA und UEFA schließen Russland aus

Die FIFA hat entschieden, dass Russland nicht an der WM teilnehmen darf.
Foto: AFP
Sport 28.02.2022
Fußball

FIFA und UEFA schließen Russland aus

Die zwei großen Fußballverbände reagieren auf Russlands Angriff auf die Ukraine. Ein Luxemburger leidet unter dem Ausschluss.

(sid) - Fußball-Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union (UEFA) schließen russische Mannschaften bis auf Weiteres von ihren Wettbewerben aus. Damit findet die WM in diesem Winter ohne Russland statt. Diese Entscheidung unter dem Eindruck des russischen Krieges gegen die Ukraine teilten beide Verbände nahezu zeitgleich am Montag mit.


Vincent Thill, Olivier Thill

/ Fussball, Saison 2020-2021, Freundschaftsspiel, Länderspiel / 01.06.2021 /
Abschlusstraining vor dem Länderspiel Norwegen - Luxemburg  / 
Estadio la Rosaleda, Malaga /
Foto: Ben Majerus
Die drei Nationalspieler fliegen am Sonntag nach Luxemburg
Enes Mahmutovic sowie Olivier und Vincent Thill sind in Sicherheit. Die drei Fußball-Nationalspieler konnten die Ukraine verlassen.

Russland hätte in den WM-Play-offs am 24. März gegen Polen antreten sollen. Der polnische Verband hatte allerdings bereits ausgeschlossen, zu diesem Spiel anzutreten.

Direkt betroffen von dem Entschluss ist Christopher Martins, der im vergangenen Monat von den Young Boys Bern zu Spartak Moskau gewechselt ist. Der Nationalspieler sollte mit seinem neuen Team im Achtelfinale der Europa League auf Leipzig treffen, doch das Duell wurde abgesagt. Spartak war die einzig verbliebene russische Mannschaft in einem Europapokal-Wettbewerb.

Christopher Martins und Spartak Moskau, hier im Derby gegen ZSKA Moskau um Jorge Carrascal (l.), dürfen nicht mehr in der Europa League antreten.
Christopher Martins und Spartak Moskau, hier im Derby gegen ZSKA Moskau um Jorge Carrascal (l.), dürfen nicht mehr in der Europa League antreten.
Foto: Getty Images

Auswirkungen hat die Entscheidung auch auf die EM der Frauen im Juli in England. Russland wäre dort Gruppengegner der Niederlande sowie von Schweden und der Schweiz gewesen. Letztere hatten zuvor neben zahlreichen anderen Verbänden einen Boykott russischer Spiele angekündigt.

IOC reagiert ebenfalls

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich unter steigendem Druck zu einer harten Haltung gegen Russland durchgerungen und empfiehlt seinen Mitgliedsverbänden den Ausschluss russischer Sportlerinnen und Sportler bei internationalen Veranstaltungen. Dies gilt auch mit Blick auf Athletinnen und Athleten aus Belarus, das teilte das IOC am Montag mit.   

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