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Ferrari-Ausstiegsdrohungen: "Nehmt Marchionne ernst"
Sport 23.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Ferrari-Ausstiegsdrohungen: "Nehmt Marchionne ernst"

Ferrari, im Bild der deutsche Fahrer Sebastian Vettel, ist eines der ältesten Teams der Formel 1.

Ferrari-Ausstiegsdrohungen: "Nehmt Marchionne ernst"

Ferrari, im Bild der deutsche Fahrer Sebastian Vettel, ist eines der ältesten Teams der Formel 1.
Foto: AFP
Sport 23.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Ferrari-Ausstiegsdrohungen: "Nehmt Marchionne ernst"

Formel 1 ohne Ferrari? Eine fast undenkbare Vorstellung. Sollten die Regeln in den kommenden Jahren zugunsten der kleinen Teams geändert werden, könnte dies aber Realität werden.

(sid) - Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat die Drohungen bezüglich eines möglichen Ausstiegs seines Rennstalls nach der Formel-1-Saison 2020 unterstrichen. Er könne zwar nicht für Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne sprechen, aber "man sollte ihn ernst nehmen", sagte Arrivabene am Freitag am Rande des Grand Prix von Australien.

Marchionne hatte in den vergangenen Monaten mehrmals offen mit dem Ausstieg des ältesten und erfolgreichsten Formel-1-Rennstalls aus der Königsklasse gedroht, sollte sich das Reglement zur Saison 2021 dahingehend verändern, dass die Motoren deutlich preiswerter werden und die Aerodynamik an Komplexität verliert.

"Wenn wir den Sandkasten so stark verändern, dass man ihn nicht mehr als Sandkasten erkennt, dann möchte ich nicht mehr darin spielen", hatte Marchionne im vergangenen Winter gesagt.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene steht dem Chef der Fiat-Chrysler-Gruppe, zu der Ferrari gehört, bei.
Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene steht dem Chef der Fiat-Chrysler-Gruppe, zu der Ferrari gehört, bei.
Foto: dpa

Gegenwind von der Konkurrenz

Auch Arrivabene hält wenig von einer Gleichmacherei der Teams zu dem Zweck, den Abstand zwischen den Werksteams und den Privatteams zu verringern. "Du kannst doch auch Cristiano Ronaldo nicht sagen: Hör auf zu treffen, weil Real Madrid sonst zu stark ist", sagte der 61-Jährige in Melbourne.

Gegenwind erhielt Arrivabene von Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Der bemängelte, die Fahrer spielten "im Moment eine zu geringere Rolle", weil die hochgezüchteten Boliden den Rahmen zu stark vorgäben.


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