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FCK: Aufsichtsrat rauft sich zusammen
Wie ein Mann? In der Fankurve vielleicht... Hinter den Kulissen des 1. FC Kaiserslautern rumort es gewaltig

FCK: Aufsichtsrat rauft sich zusammen

Foto: Ben Majerus
Wie ein Mann? In der Fankurve vielleicht... Hinter den Kulissen des 1. FC Kaiserslautern rumort es gewaltig
Sport 21.01.2019

FCK: Aufsichtsrat rauft sich zusammen

Vorläufiger Burgfriede beim FCK: Im Aufsichtsrat des Pfälzer Drittligisten kam es nicht zu der erwarteten Abwahl des Vorsitzenden Patrick Banf und auch nicht zu Rücktritten.

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat die internen Unruhen wenigstens vorläufig beendet. In einer Sitzung des Aufsichtsrates am Montagabend einigte sich das Gremium auf eine weitere Zusammenarbeit - wenn auch befristet. Bei den Pfälzern kam es weder zu der erwarteten Abwahl des Vorsitzenden Patrick Banf noch zu Rücktritten anderer Mitglieder des fünfköpfigen Gremiums.

„In einer Sitzung des Aufsichtsrates fand innerhalb des Gremiums ein intensiver und lösungsorientierter Austausch von Sachargumenten statt. Allen Gremiumsmitgliedern ist bewusst, dass die anstehenden Aufgaben nur gemeinschaftlich in dieser Zusammensetzung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung bewältigt werden können“, hieß es in einer Pressemitteilung des Aufsichtsrats.


Flavio Becca - Europa League - AC Mailand / F91 Düdelingen - Gruppenphase - 5.Spieltag - Foto: Serge Waldbillig
Kaiserslautern: Streit um Becca-Einstieg
Rettet Flavio Becca den 1. FC Kaiserslautern vor dem definitiven Absturz? Eine Frage, die im Aufsichtsrat des deutschen Fußball-Drittligisten für Aufsehen sorgt.

Doch der Frieden ist wohl befristet: Nach dem 15. März, dem Stichtag zur Abgabe der Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga bei der Deutschen Fußball Liga (DFL), soll eine Rotation des Amtes des Vorsitzenden und Stellvertreters des Kontrollgremiums geprüft werden. Die Lizenzunterlagen für die 3. Liga müssen hingegen bereits am 1. März beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht werden.

Finanzlücke von zwölf Millionen Euro

Die finanzielle Schieflage des Traditionsvereins hat die Vereinsführung zuletzt entzweit. Dabei gingen die Positionen, wie die Finanzlücke von rund zwölf Millionen Euro bis zum Sommer zu schließen ist, weit auseinander. Während Geschäftsführer Michael Klatt und Aufsichtsratschef Banf eine Zwischenfinanzierung anstrebten, favorisierte Aufsichtsratsmitglied Michael Littig den Einstieg eines Großinvestors.

So bestand bereits seit Monaten Kontakt zu dem russischen Geschäftsmann Michail Ponomarev, der schon Investor beim Ligakonkurrenten KFC Uerdingen ist. Da Littig für sein Vorhaben mit zwei weiteren Mitgliedern des Kontrollgremiums auf seiner Seite die Mehrheit für sich beanspruchen konnte, gab es Erwägungen des Trios, Banf vom Posten des Vorsitzenden abzusetzen. Dieser Plan wurde nun verworfen. 

Ein weiterer Kandidat für ein finanzielles Engagement ist nach Angaben der "Bild"-Zeitung der Luxemburger Geschäftsmann Flavio Becca