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FC Barcelona scheitert nach 4:1 im Hinspiel
Sport 2 Min. 10.04.2018 Aus unserem online-Archiv

FC Barcelona scheitert nach 4:1 im Hinspiel

Bedient: Barcelonas Lionel Messi war ebenso machtlos wie seine schwachen Teamkollegen.

FC Barcelona scheitert nach 4:1 im Hinspiel

Bedient: Barcelonas Lionel Messi war ebenso machtlos wie seine schwachen Teamkollegen.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 10.04.2018 Aus unserem online-Archiv

FC Barcelona scheitert nach 4:1 im Hinspiel

Die AS Rom hat im Viertelfinale der Champions League für einen magischen Abend gesorgt. Nach der 1:4-Niederlage im Hinspiel schafften es Dzeko und Co. doch noch, den FC Barcelona zu besiegen.

(sid) - Die AS Rom hat an einem magischen Abend den haushohen Favoriten FC Barcelona entzaubert und erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Halbfinale in der Champions League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Eusebio di Francesco bezwang den viermaligen Champions-League-Sieger nach einer fantastischen Leistung 3:0 und zog damit nach dem 1:4 im Hinspiel eine Woche zuvor erstmals seit 1991 wieder in eine Europacup-Vorschlussrunde ein.

Dzeko brachte mit seinem sechsten Treffer im laufenden Wettbewerb die Gastgeber in der 6.' in Führung. De Rossi, der in der 58.' einen Foulelfmeter verwandelte, und Manolas in der 82.' sorgten dann mit zwei weiteren Treffern für das Wunder von Rom. Diese beiden Schützen hatten im Hinspiel jeweils mit Eigentoren zu der Pleite in Nou Camp entscheidend beigetragen.

Barcelona, das letztmals 2015 die Vorschlussrunde in der Königsklasse erreicht hatte, enttäuschte auf der ganzen Linie und musste seinen Traum vom Triplé vorzeitig begraben. Für Messi und Co. war es die erste Pleite in der Champions League nach zuvor zehn Spielen ohne Niederlage.

Barcelona ungefährlich

Vor 56 580 Zuschauern im Olympiastadion nahm die Roma, die im Hinspiel nicht zuletzt wegen der beiden unglücklichen Eigentore von de Rossi und Manolas untergegangen war, mit Anpfiff die Zügel in die Hand und setzte den FC Barcelona permanent unter Druck. Dzekos frühes Tor spielte dem dreimaligen italienischen Meister in die Karten.

Der Bosnier und der Tscheche Schick hatten vor der Pause noch gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Torhüter ter Stegen, der bereits 2015 mit Barcelona den begehrtesten Titel im europäischen Vereinsfußball gewonnen hatte, musste ständig auf der Hut sein. Die Katalanen waren nur bei zwei Freistößen von Messi gefährlich.

Die Stimmung unter den Spielern und Fans der AS Rom eskalierte im positiven Sinn.
Die Stimmung unter den Spielern und Fans der AS Rom eskalierte im positiven Sinn.
Foto: AFP

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Rom weiter alles auf eine Karte und lud die Blaugrana zu Kontern ein. Barcelona blieb aber in der Offensive harmlos und konnte Brasiliens Nationaltorwart Alisson nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Auf der Gegenseite war ter Stegen beim Strafstoß von Roma-Kapitän de Rossi, den Piqué an Dzeko verursacht hatte, ebenso chancenlos wie beim entscheidenden Treffer durch Manolas nach einer Ecke.

Barça kann sich nach dem Ausscheiden aber noch mit der Meisterschaft und dem Königspokal in Spanien trösten. Am 21. April trifft die Mannschaft von Trainer Ernesto Valverde im Finale auf den FC Sevilla. In der Primera Division hat Barça sieben Spieltage vor dem Saisonende elf Punkte Vorsprung auf Atletico Madrid.

Keine Überraschung in Manchester

Nach dem 0:3 im Hinspiel bei Liverpool hatte auch Manchester City die Chance, die Partie noch zu drehen. Zumal der Gastgeber nach zwei Minuten schon durch Jesus in Führung ging. Ein weiterer City-Treffer durch den Sané (42.') wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt, allerdings kam der Ball vom Gegner. Trainer Pep Guardiola reklamierte nach dem Halbzeitpfiff wild und wurde auf die Tribüne geschickt. Liverpools Salah glich mit seinem 39. Pflichtspieltor der Saison aus (56.'), ehe Firmino (77.') die Entscheidung gelang. Damit steht Liverpool erstmals seit zehn Jahren wieder im Halbfinale.


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