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F91 nach Elfmeter-Krimi in der Europa League
Sport 2 Min. 29.08.2019

F91 nach Elfmeter-Krimi in der Europa League

Danel Sinani (r.) ist einer der Helden des Abends.

F91 nach Elfmeter-Krimi in der Europa League

Danel Sinani (r.) ist einer der Helden des Abends.
Foto: Yann Hellers
Sport 2 Min. 29.08.2019

F91 nach Elfmeter-Krimi in der Europa League

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
F91 darf sich in den kommenden Monaten wieder mit europäischen Spitzenteams messen. Die Düdelinger setzten sich gegen den FC Ararat-Armenia im Elfmeterschießen durch.

Partystimmung im Stade Josy Barthel: F91 hat sich am Donnerstagabend im Rückspiel der Play-offs zur Europa League gegen den FC Ararat-Armenia im Elfmeterschießen mit 5:4 durchgesetzt. Pashov verfehlte das Tor beim entscheidenden Elfmeter. Die reguläre Spielzeit gewann F91 mit 2:1 und in der Verlängerung sahen die Zuschauer keine Tore. Trotz der 1:2-Hinspielniederlage stehen die Düdelinger somit in der Gruppenphase der Europa League.

"Wir haben auf dem Weg in die Gruppenphase zahlreiche Meister ausgeschaltet, deshalb haben wir das verdient. Auch wenn unsere Gegner nicht so namhaft waren wie im vergangenen Jahr, ist diese Leistung noch spezieller, weil man uns diesen Erfolg nicht zugetraut hätte", erklärte Dominik Stolz.


The Champions League Trophy stands on display during the UEFA Champions League football group stage draw ceremony in Monaco on August 29, 2019. (Photo by Valery HACHE / AFP)
Real Madrid trifft auf Paris SG
Am Donnerstag wurde in Monaco die Gruppenphase der Fußball-Champions-League ausgelost. Es wird dabei zu einigen interessanten Duellen kommen.

Vor heimischer Kulisse startete F91 zwar gut in die Partie, ein frühes Tor sollte den Düdelingern aber nicht gelingen. Stattdessen wurde es vor Jouberts Kasten gefährlich. In der 20.' traf Kobyalko erst den Pfosten, anschließend foulte Delgado den Angreifer im Strafraum. Der Gefoulte trat selbst an, allerdings erwischte F91-Keeper Joubert die richtige Ecke und verhinderte das 0:1 zunächst.

Folgenschwerer Ballverlust

Nur drei Minuten später hatte Düdelingens Kapitän keine Chance. Morren leistete sich im Mittelfeld einen folgenschweren Ballverlust, die Gäste konterten die Düdelinger eiskalt aus und Lima traf zum 1:0. F91 war bis zum Halbzeitpfiff bemüht, das Ausgleichstor gelang den Gastgebern jedoch nicht.

Nach dem Seitenwechsel hätte F91 somit zwei Tore benötigt, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen. Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs setzten die Gastgeber ein Zeichen. Nach einem beeindruckenden Sprint von Stolz schoss der Deutsche aufs gegnerische Tor, weil Guz den Ball mit der Hand berührte, entschied Schiedsrichter Stavrev folgerichtig auf Elfmeter. Diesen verwandelte Sinani in der 48.' souverän.

Dominik Stolz (r.), hier gegen Ararat-Armenias Georgi Pashov, zeigt eine starke Leistung.
Dominik Stolz (r.), hier gegen Ararat-Armenias Georgi Pashov, zeigt eine starke Leistung.
Foto: Yann Hellers

Sichtlich motiviert drängte F91 auf den Führungstreffer. Die Partie wurde hitzig. In der 61.' hätte Stolz das 2:1 erzielen können, nach einer Flanke Bouchouaris erwischte der Offensivakteur den Ball aber nicht richtig.

Mehrere Großchancen

In der 71.' durfte F91 dann jubeln: Nach einem Pass von Stolz versuchte es Sinani von der Strafraumgrenze und brachte die Düdelinger in Führung. Die Gastgeber waren im zweiten Durchgang die deutlich bessere Mannschaft und wollten noch vor dem Ende der regulären Spielzeit eine Entscheidung erzwingen.

Sinani verfehlte das Tor in der 90.' allerdings deutlich. So musste das Duell in die Verlängerung. Beiden Teams gingen die Kräfte aus und die Zuschauer im Stade Josy Barthel sahen kaum noch Chancen. Der Sieger wurde im Elfmeterschießen ermittelt. Dort behielt F91 die Oberhand. "Ich wurde in den vergangen beiden Wochen viel kritisiert. Meine Familie gab mir den nötigen Rückhalt. Nur deshalb konnte ich an diesem Abend eine derartige Leistung abrufen", meint Joubert.


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