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F91 gegen FC Sevilla: Sieben-Tore-Spektakel
Sport 2 Min. 07.11.2019

F91 gegen FC Sevilla: Sieben-Tore-Spektakel

Sevillas Nolito (l.) versucht, Doppeltorschütze Danel Sinani zu stoppen.

F91 gegen FC Sevilla: Sieben-Tore-Spektakel

Sevillas Nolito (l.) versucht, Doppeltorschütze Danel Sinani zu stoppen.
Foto: Yann Hellers
Sport 2 Min. 07.11.2019

F91 gegen FC Sevilla: Sieben-Tore-Spektakel

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Für F91 Düdelingen gab es in der Europa League trotz einer ordentlichen Leistung nichts zu holen. Im Heimspiel gegen den FC Sevilla gab es eine 2:5-Niederlage.

Wie erwartet war der FC Sevilla in der Gruppenphase der Europa League zu stark für die Düdelinger Fußballer. F91 handelte sich bis zur Halbzeitpause einen 0:4-Rückstand ein, ließ die Köpfe aber nicht hängen und kam in der zweiten Hälfte durch Sinani zu zwei Treffern. Der spanische Gegner gewann im Stade Josy Barthel schließlich mit 5:2 und schoss sich für das Derby gegen Stadtrivale Betis am Sonntag ein.

Düdelingen zeigte sich mutig in der Anfangsphase und kam einige Male in den gegnerischen Strafraum, dort fehlte allerdings die Präzision. Der FC Sevilla hatte nach einer Viertelstunde eine erste Großchance durch Rony Lopes, der allerdings komplett freistehend aus nur 5 m Entfernung am Tor vorbeischoss.


Danel Sinani (Düdelingen – 9) / Fussball, Europa League Gruppenphase Gruppe A, Saison 2019-2020 / 07.11.2019 / F91 Düdelingen – FC Sevilla / Stade Josy Barthel / Foto: Yann Hellers
Sinani: "Können auf der zweiten Hälfte aufbauen"
Mit 2:5 verliert F91 Düdelingen das Europa-League-Spiel gegen den FC Sevilla. Ein hartes Ergebnis, doch die Spielweise macht den Düdelingern Mut. Die Reaktionen.

Besser machte es zwei Minuten später Dabbur, der in der 17.' seinen ersten Treffer für den spanischen Topclub erzielte. Düdelingen gab sich nicht auf und versuchte weiter, über Konterattacken zum Erfolg zu kommen. So versuchte es Sinani in der 22.' mit einem Distanzschuss, der Sevillas Torhüter Bounou aber nicht vor allzu große Probleme stellte.

Tore im Minutentakt

Fünf Minuten später kam Sevilla schließlich zum zweiten Treffer, als Rony Lopes einen tollen Pass durchsteckte und Munir nur noch einschieben musste.

Das Team von Julen Lopetegui, dem früheren Trainer von Real Madrid und der spanischen Nationalmannschaft, spielte sich nun in einen Rausch und konnte schnell erhöhen. Der Düdelinger Cools foulte Rony Lopes an der Strafraumgrenze und wurde mit der Gelben Karte bestraft.

Munir trat zum Freistoß aus 18 m an und verwandelte ihn direkt, auch weil F91-Torwart Joubert auf die andere Ecke spekulierte. Nur drei Minuten später erzielte Dabbur bereits das 4:0 - der Niveauunterschied war nun deutlich zu spüren. Dies war zugleich der Halbzeitstand - darüber konnten die Düdelinger froh sein, denn Sevilla nutzte gleich mehrere Chancen nicht.

Munir erzielte drei Treffer für Sevilla.
Munir erzielte drei Treffer für Sevilla.
Foto: Yann Hellers

Doppelter Wechsel

F91-Trainer Bertrand Crasson wechselte in der Pause gleich doppelt: Cabral ersetzte Klapp, während Schnell (für Bougrine) für mehr defensive Stabilität sorgen sollte. Der FC Sevilla schaltete vor 2 848 Zuschauern ein paar Gänge zurück und die Düdelinger kamen zu weiteren Chancen. Nach einer Flanke von Sinani setzte Schnell einen Kopfball knapp über die Latte, zwei Minuten später scheiterte Bernier aus 7 m von der linken Seite.


Sevilla's Spanish coach Julen Lopetegui looks on before the Spanish league football match between Sevilla FC and Getafe CF at the Ramon Sanchez Pizjuan stadium in Seville on October 27, 2019. (Photo by CRISTINA QUICLER / AFP)
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Sevilla blieb aber ebenfalls gefährlich und hatte sichtlich Spaß am Fußball. In der 67.' erzielte Munir seinen persönlich dritten Treffer mit einem sehenswerten Lupfer über Joubert - es stand 5:0 für die spanischen Gäste. Doch auch die Heimfans hatten zwei Minuten später Grund zum Jubel: Als Bouchouari über die rechte Seite kam und eine Flanke in den Strafraum schlug, war Sinani zur Stelle und schob zum ersten Düdelinger Treffer ein.

F91 spielte nun wie befreit auf, da man wusste, dass die Partie schon verloren war. Es gab Chancen auf beiden Seiten, und Sinani schlug in der 80.' wieder zu. Bernier setzte sich auf der linken Seite toll gegen zwei Gegner durch, lief in den Strafraum und steckte auf Sinani durch, der eiskalt war.

Am Ende sollte es bei insgesamt sieben Treffern bleiben. Den Zuschauern wurde bei der Düdelinger Niederlage immerhin ein Torspektakel geboten.


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