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F91: Freudentränen nach Sensationserfolg
Sport 2 Min. 20.09.2019

F91: Freudentränen nach Sensationserfolg

Große Freude bei Mohamed Bouchouari und Mickaël Garos.

F91: Freudentränen nach Sensationserfolg

Große Freude bei Mohamed Bouchouari und Mickaël Garos.
Foto: sakispress
Sport 2 Min. 20.09.2019

F91: Freudentränen nach Sensationserfolg

Joe TURMES
Joe TURMES
Im Düdelinger Lager ist die Stimmung ausgezeichnet. Nach dem 4:3-Erfolg bei APOEL Nikosia sprechen die F91-Akteure über den spektakulären Abend.

Die F91-Spieler strahlten nach ihrem spektakulären Sieg gegen APOEL Nikosia um die Wette. Rechtsverteidiger Bouchouari war sich sicher, dass er diese Begegnung nie vergessen wird. "Ich werde mich ewig an dieses Spiel erinnern. Es war mein erstes Spiel in der Europa-League-Gruppenphase und dann solch ein Sieg."


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Der eingewechselte Lesquoy hob den Anteil von Trainer Bertrand Crasson am Erfolg hervor: "Sein Vorgänger Emilio Ferrera hat doch manchmal Druck ausgeübt. Crasson hat versucht, wieder mehr Ruhe reinzubringen. Dies hat wohl einige Spieler befreit. Nach meiner Einwechslung war es für mich vor allem wichtig, dagegenzuhalten. Ich glaube, dies ist mir ganz gut gelungen. Es war in dieser hitzigen Atmosphäre schwierig. Mit seinen Anhängern im Rücken hatte der Gegner eigentlich einen Spieler mehr auf dem Platz."

In der Schlussphase war es wichtig, dass Joubert uns mit einigen Paraden im Spiel gehalten hat.

Bernier blickte auf seinen Treffer zum 2 : 0 zurück: "Als der Ball meinen Fuß verließ, wusste ich, dass er im Tor landen würde. Für mich war es besonders befriedigend, da ich in der jüngeren Vergangenheit nicht allzu treffsicher war. In der Schlussphase war es wichtig, dass Joubert uns mit einigen Paraden im Spiel gehalten hat." Die F91-Spieler seien sich schnell bewusst gewesen, dass etwas möglich wäre. "Der Gegner hat doch vor allem in der Anfangsphase keinen sicheren Eindruck gemacht und einige Fehlpässe gespielt."

Auch in Düdelingens Trainerstab ist die Stimmung gut.
Auch in Düdelingens Trainerstab ist die Stimmung gut.
Foto: sakispress

Torhüter Joubert bestritt mit 40 Jahren seine erste Begegnung in der Gruppenphase der Europa League. Die Spiele im Vorjahr hatte er wegen eines Schienbeinbruchs verpasst: "Ich habe hart gearbeitet, um nach meiner schweren Verletzung zurückzukommen und auch einmal Begegnungen in der Europa-League-Gruppenphase zu bestreiten. Ich habe alles daran gesetzt, um das Team nach dem 2 : 3 im Spiel zu halten. Im Fußball kann alles schnell gehen, das hat man nun wieder gesehen. Es ist ein wunderschönes Gefühl."

Stolzer Interimstrainer

Sinani gab sich nach seinen beiden Treffern bescheiden: "Ich bin Angreifer und dazu da, um Tore zu schießen. Ich hoffe, dass dieses Spiel nun dazu beiträgt, dass unser junges Team noch mehr an Sicherheit gewinnt. Ich will weiter vorangehen. Ich habe aber ehrlich gesagt gedacht, dass wir nach dem 2 : 3 einbrechen würden."

Interimstrainer Crasson war stolz auf seine Mannschaft: "Ich kann das Team nur beglückwünschen. Es hat unseren Plan umgesetzt, auch wenn es Rückschläge gab. Aber solche kommen auf solch einem Niveau immer wieder vor."

"So ein Spiel habe ich noch nie erlebt", erklärte der ehemalige F91-Präsident Théo Fellerich mit Tränen in den Augen. "In Salzburg war das Weiterkommen zwar auch schön, aber hier gab es noch viel mehr Wendungen."


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Foto: Ben Majerus